Karies bei Kindern im Alter von 6 bis 8 Jahren

Karies bei Kindern (6 bis 8 Jahre)

Mit etwa sechs Jahren brechen bei Kindern die bleibenden Backenzähne durch. Deren tiefe Furchen bieten Kariesbakterien ein gutes „Versteck“ vor der Zahnbürste. Auf den Kauflächen der Backenzähne entwickelt sich daher in diesem Alter besonders häufig Karies.

Kinderzähne & Karies

Ihr Kind hat Karies? Ein Backenzahn ist betroffen? Das ist bei Kindern im Grundschulalter keine Seltenheit. Denn jetzt entwickelt sich das Gebiss weiter: Die Milchzähne fallen nach und nach aus und werden durch die bleibenden Zähne ersetzt („Wechselgebiss“). Die ersten bleibenden Backenzähne brechen bei Kindern in einem Alter von etwa sechs Jahren durch. Das Problem: Die Kauflächen dieser Backenzähne weisen tiefe Stellen (Furchen, Fissuren bzw. Grübchen) auf, die mit der Zahnbürste oft nur schwer zu erreichen sind. Kauflächenkaries kann die Folge sein.

Begünstigt wird Karies bei Kindern im Grundschulalter unter anderem durch klebrige Speisen sowie eine unzureichende Zahnpflege.

Tipp: Mit einer zahngesunden Ernährung, dem Verzicht auf süße Getränke und einer gründlichen Zahnpflege mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta können Kinderzähne vor Karies geschützt werden. Bei erhöhtem Karies-Risiko kann zudem eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt zur Karies-Prophylaxe vorgenommen werden.

Was passiert bei Karies?

Zahnbelag (Plaque) bildet sich nach jedem Essen und Trinken auf den Zähnen, zwischen den Zähnen und am Zahnfleischrand. Die Plaque-Bakterien verwandeln Zucker aus der Nahrung in Säuren – und eben diese Säuren können den Zahnschmelz angreifen. Dann haben Bakterien leichtes Spiel, können in den Zahn eindringen und dort Karies hervorrufen.

Karies bei Kindern zwischen 6 und 8 Jahren: Risikofaktoren

  • Zuckerbomben & klebrige Speisen

    Zuckerbomben & klebrige Speisen

    Kids lieben Zucker! Das Problem: Plaque-Bakterien (Bakterien aus dem Zahnbelag) ebenfalls. Süße Snacks wie Kekse, Eis oder Gummibärchen gelten damit als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Karies. In den tiefen Furchen der Backenzähne bleiben auch klebrige Speisen wie Cornflakes oder Kaubonbons gerne hängen. Insbesondere, wenn den ganzen Tag über immer wieder genascht wird, steigt das Kariesrisiko.

    Besser: Naschen nur einmal am Tag, am besten nach einer Hauptmahlzeit. Zähneputzen im Anschluss nicht vergessen!

    Achtung versteckter Zucker: Auch Chips und Ketchup sowie viele Fertiggerichte enthalten oft jede Menge Zucker.

  • Softdrinks & Co.

    Softdrinks & Co.

    Na klar – eine Limonade, eine Cola oder eine Saftschorle schmeckt einfach lecker. Doch Vorsicht! Denn Softdrinks und Säfte enthalten jede Menge Zucker, ebenso wie Eistee und viele Milchshakes.

    Besser: Mineralwasser, Leitungswasser oder – ab und an – eine sehr stark verdünnte Fruchtsaftschorle.

  • Tiefe Furchen auf den Kauflächen

    Tiefe Furchen auf den Kauflächene

    Ab dem Alter von etwa sechs Jahren brechen die bleibenden Backenzähne durch. Diese weisen zum Teil tiefe Furchen und Fissuren auf, in denen vor allem klebrige Essensreste leicht hängenbleiben können. Die Zahnbürste kann diese Stellen oft nur schwer erreichen – das Risiko für Kauflächenkaries ist jetzt erhöht.

    Tipp: Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt wird als Prophylaxe-Maßnahme angeboten.

  • Mangelnde Zahnhygiene

    Mangelnde Zahnhygiene

    Zweimal täglich Zähne putzen – das ist für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit. Fest steht aber: Nur, wenn der Zahnbelag und Essensreste gründlich entfernt werden, lässt sich Karies effektiv vorbeugen.

    Nach dem Frühstück und nach dem Abendessen ist daher Zähneputzen angesagt. Am besten mit einer Kinderzahnbürste und einer Zahnpasta mit altersgerechtem Fluoridgehalt (>1000 ppm Fluorid).

    Tipp: Wenn die Zähne wackeln, kann das Zähneputzen unangenehm sein, sobald die Zahnbürste den Wackelzahn berührt. Schmerzen lassen sich aber vermeiden, indem man beim Putzen einen Finger hinter den Wackelzahn legt.

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Zahnpflege bei Kindern zwischen sechs und acht Jahren.

Karies bei Kindern erkennen

Während im Alter von bis zu drei Jahren meist noch die oberen Schneidezähne betroffen sind („Nuckelflaschenkaries“) und ab etwa viereinhalb Jahren vermehrt Zahnzwischenraumkaries auftritt, sind bei Kindern ab etwa sechs Jahren vor allem die Kauflächen der Backenzähne von Karies befallen.

  • Gut für Kinderzähne

    Wasser

    Wasser

  • Gut für Kinderzähne

    Rohkost

    Rohkost

  • Gut für Kinderzähne

    Milch- und Milchprodukte

    Milch- und Milchprodukte

  • Gut für Kinderzähne

    Vollkornprodukte

    Vollkornprodukte

  • Gut für Kinderzähne

    Ungesüßter Tee

    Ungesüßter Tee

Vorstufe von Karies:

  • Kreideflecken (weiße Streifen) auf dem betroffenen Zahn/den betroffenen Zähnen; dieses frühe Anzeichen wird oft vom Zahnarzt entdeckt

Wenn die Karies bereits tief in den Zahn vorgedrungen ist:

  • Loch im Zahn beim Kind, also gelbe oder braune Verfärbungen des betroffenen Zahns/ der betroffenen Zähne
  • (Teils heftige) Zahnschmerzen beim Kind (insbesondere nach dem Genuss von süßen, kalten oder heißen Speisen oder Getränken)
  • Ziehen im Zahn
  • Mundgeruch
  • Abbrechende Zahnteile
  • Teilweise auch Fieber

Lesen Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

Kinderzähne versiegeln (Fissurenversiegelung)

  • Behandlung beim Zahnarzt für Kinder mit den ersten, bleibenden Backenzähnen
  • Wird insbesondere bei erhöhtem Kariesrisiko durchgeführt
  • Versiegelung der Fissuren (also der Vertiefungen) der Backenzähne mit flüssigem Kunststoff
  • Effekt: Glattere Kauflächen, die sich leichter putzen lassen; Essensreste bleiben nicht mehr so leicht hängen
  • Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten

Lassen Sie sich beraten, ob eine Fissurenversiegelung für Ihr Kind infrage kommt.

Karies bei Kindern: Behandlung

Je früher Karies beim Kind behandelt wird, desto besser. Denn rechtzeitig entdeckt, muss bei Karies nicht zwingend gebohrt werden. Und: Fortgeschrittene Karies verursacht Zahnschmerzen bei Kindern – eine Behandlung setzt diesen Schmerzen ein Ende und verhindert auch, dass die Karies auf die weiteren Zähne übergeht. Je früher Karies beim Kind behandelt wird, desto besser. Denn rechtzeitig entdeckt, muss bei Karies nicht zwingend gebohrt werden. Und: Fortgeschrittene Karies verursacht Zahnschmerzen bei Kindern – eine Behandlung setzt diesen Schmerzen ein Ende und verhindert auch, dass die Karies auf die weiteren Zähne übergeht.

Folgende Optionen kommen infrage:

  • Bei Kreideflecken, wenn also nur der äußere Zahnschmelz betroffen ist:
    • Auftragen von Fluoridlack, um zu verhindern, dass die Karies tiefer in den Zahn vordringt. Auf diese Weise lässt sich oftmals die Karies beim Kind stoppen.
  • Bei einem „Loch im Zahn“, wenn Karies also bereits tiefer in den Zahn vorgedrungen ist:
    • Entfernung kariöser Bestandteile mit dem Bohrer
    • Anschließend: Einbringen einer Füllung; welches Füllmaterial (z. B. Zement, Kunststoff) infrage kommt, sollte zwischen Eltern und Zahnarzt besprochen werden
  • Bei entzündetem Zahnnerv durch weit fortgeschrittene Karies
    • Durchführung einer Wurzelbehandlung; der erkrankte Nerv wird dabei entfernt
  • Bei zu starker Zerstörung der betroffenen Zähne
    • Zahn wird gezogen
    • Anschließend: Geeigneter Kinderzahnersatz

Kinderzahnheilkunde: Wie wird die Zahnbehandlung bei Kindern durchgeführt?

Je nachdem, wie umfassend der notwendige Eingriff ist, kommen verschiedene Methoden zur Kariesbehandlung bei Kindern in Frage. Eine schmerzfreie Behandlung hat gerade bei Kindern mit Karies oberste Priorität.

Tipp: Suchen Sie einen Kinder-Zahnarzt auf, der sich auf die Behandlung von kleinen Karies-Patienten spezialisiert hat. Eine kindgerechte Umgebung kann so manchem kleinen Karies-Patienten schon ein wenig die Angst vor der Behandlung nehmen.

  • Lokale Betäubung (zum Beispiel betäubendes Gel)
  • Beruhigungsmethoden wie Hypnose
  • Beruhigung (Sedierung) z. B. mit Lachgas über eine Nasenmaske oder mittels spezieller Medikamente

Mitunter kann eine Vollnarkose notwendig bzw. sinnvoll sein. Darum kümmert sich in der Regel ein Kinderanästhesist.

Welche Methode zur Durchführung der Behandlung von Kinderkaries gewählt wird, sollten die Eltern gemeinsam mit dem Zahnarzt entscheiden.

Lesen Sie hier mehr über die Behandlung von Karies.

  • Schlecht für Kinderzähne

    Süße Snacks

    Süße Snacks

  • Schlecht für Kinderzähne

    Ketchup

    Ketchup

  • Schlecht für Kinderzähne

    Klebrige Speisen

    Klebrige Speisen

  • Schlecht für Kinderzähne

    Limonade & Schorlen

    Limonade & Schorlen

  • Schlecht für Kinderzähne

    Chips

    Chips

  • Schlecht für Kinderzähne

    Fertigprodukte

    Fertigprodukte

Werden Sie aktiv – und schützen Sie Kinder-Zähne mit der richtigen Zahnpflege

Gründlich und richtig Zähneputzen – das ist das A & O, wenn es um die Vorbeugung von Kinder-Karies geht. Experten empfehlen hierbei die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta in passender Dosierung (zwischen 1000 und 1500 ppm) und einer altersgerechten Zahnbürste. Darüber hinaus spielen natürlich auch eine zahnfreundliche Ernährung und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt eine wichtige Rolle, um Karies bei Kindern erst gar keine Chance zu geben. Mitunter kann vom Zahnarzt auch eine vorbeugende „Fissurenversiegelung“ der bleibenden Backenzähne vorgenommen werden. Lassen Sie sich dazu beraten.

Wichtig: Mit sechs Jahren klappt das Zähneputzen bei den meisten Kindern schon recht gut. Allerdings sind die feinmotorischen Fähigkeiten noch nicht komplett ausgereift. Daher empfehlen Experten, dass Eltern bis zu einem Alter von acht Jahren die Zähne ihres Kindes nachputzen.

Kinderzahnbürste (für 6-8-Jährige)

Welche Zahnbürste für mein Kind? Es empfiehlt sich, eine spezielle Kinder-Zahnbürste zu verwenden, die eigens für die Zeit des Zahnwechsels entwickelt wurde.

Eine Zahnbürste für Kinder im Alter von 6-8 Jahren sollte dabei vor allem folgende Kriterien erfüllen:

  • Schmaler Bürstenkopf, der sich dem „unebenen“ Zahnverlauf mit Zahnlücken und Wackelzähnen gut anpasst
  • Abgerundete Borsten
  • Unterschiedliche Borstenlänge für eine bessere Reinigung der Zahnzwischenräume
  • Gute Federung für eine schonende Reinigung ohne Verletzungsgefahr

Nicht zuletzt kann natürlich ein kindgerechtes, farbenfrohes „Design“ hilfreich sein, um dem Kind das Zähneputzen ein wenig „schmackhafter“ zu machen.

Wichtig: Denken Sie daran, die Kinder-Zahnbürste spätestens alle zwei Monate auszutauschen. Andernfalls kann eine gute Reinigungsleistung der Zahnbürste nicht mehr garantiert werden. Darüber hinaus sammeln sich auf spröden Borsten eher Bakterien an. Denken Sie also rechtzeitig an eine neue Kinderzahnbürste und wechseln Sie diese auch nach einer Krankheit (z. B. Erkältung) aus.

Kinderzahncreme (für 6-8-Jährige)

Ab dem Alter von 6 Jahren wird empfohlen, die Zähne zweimal täglich mit einer Zahnpasta zu putzen, die zwischen 1.000 und 1.500 ppm enthält – wie die gängigen Erwachsenenzahncremes. Diese sind vielen Kindern jedoch zu scharf, sodass es sich empfiehlt, eine spezielle Kinder-Zahnpasta mit Fluorid zum Schutz vor Karies zu benutzen („Juniorzahnpasta“). Diese zeichnen sich in der Regel durch einen weitaus milderen und somit für Kinder angenehmeren Geschmack aus – und das ist wichtig, damit die Kinder „dranbleiben“.

Achten Sie auf die Altersangabe auf der Packung!

Gut zu wissen:

  • Eine Zahnpasta für Kinder sollte möglichst wenig Schleifkörper enthalten, da der Zahnschmelz bei den ersten, bleibenden Zähnen noch sehr dünn ist
  • Ein kinderfreundlicher Geschmack macht das Zähneputzen beim Kind einfacher

Wenn Sie eine Kinderzahnpasta ohne Fluorid bevorzugen, sollten Sie sich dazu von Ihrem Kinder- oder Zahnarzt beraten lassen. Allerdings wird die Verwendung von Fluorid zum Schutz vor Karies in der Regel empfohlen.

Kindermundspülung

Regelmäßiges und gründliches Zähneputzen ist das A & O, damit Kinderzähne gesund bleiben. Eine Mundspülung kann das Zähneputzen zwar nicht ersetzen, aber die tägliche Mundhygiene sinnvoll ergänzen.

Kleine Kinder sollten noch keine Mundspülung benutzen, weil sie sie leicht verschlucken. Doch ab etwa sechs Jahren kann ein geeignetes Präparat zum Einsatz kommen – Voraussetzung ist, dass Ihr Kind die Spülung ausspucken kann und nicht schluckt. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie ein Präparat speziell für Kinder auswählen. Denn Mundspülungen für Erwachsene können Alkohol enthalten und haben in der Regel einen zu scharfen bzw. intensiven Geschmack.

Karies bei Kindern von 6 bis 8 Jahre vorbeugen: Tipps

  • Süße Snacks und Getränke vermeiden

    Süße Snacks und Getränke vermeiden

    Ständiges Naschen gilt als Hauptrisikofaktor für Karies. Süße Snacks zwischen den Hauptmahlzeiten sollten daher vermieden werden. Eine gute Alternative: Ihr Kind darf einmal am Tag nach einer Hauptmahlzeit etwas Süßes essen. Danach ist Zähneputzen angesagt.

    Beim Trinken lautet die Devise:: Wasser ist der beste zahngesunde Durstlöscher, den es gibt! Bei zucker- und säurehaltigen Getränken (z. B. Cola, Limo, Fruchtsäfte) ist hingegen Zurückhaltung geboten.

    Tipp: Versuchen Sie Ihrem Kind zu erklären, warum Zucker so schlecht für die Zähne ist und weshalb es so wichtig ist, nicht den ganzen Tag zu naschen. Für Schulkinder sind schlagkräftige Argumente überzeugender als ständiges Ermahnen.

  • Richtig Zähneputzen

    Richtig Zähneputzen

    Ab Durchbruch der bleibenden Zähne wird empfohlen, die Zähne zweimal täglich mit einer Zahnpasta mit altersgerechtem Fluoridgehalt (> 1000 ppm) zu putzen. Ergänzend kann einmal pro Woche mit einem fluoridhaltigen Gelee nachgeputzt werden, um den Zahnschmelz zu härten. Eine geeignete Zahnbürste ist ebenfalls wichtig.

    Falls die Wackelzähne beim Zähneputzen schmerzen, empfiehlt es sich, einen Finger hinter den wackelnden Zahn zu legen, während von der anderen Seite geputzt wird.

    Wichtig: Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern immer nachputzen. Bei der Verwendung von Zahnseide sollten Sie sogar nachhelfen, bis Ihr Kind etwa zwölf Jahre alt ist.

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Zähneputzen bei Kindern zwischen 6 und 8 Jahren.

  • Dr.BEST Juniorzahn Kinderzahnbürste & Odol-med3 Juniorzahn Kinderzahnpasta

    Dr.BEST® Juniorzahn
    Kinderzahnbürste

    Die Kinderzahnbürste für den Zahnwechsel: Die Dr.BEST Juniorzahn ermöglicht Ihrem Kind das schwierige Zähneputzen zwischen Milchzähnen, Zahnlücken und bleibenden Zähnen. Mit praktischem Saugfuß für einen sicheren Stand der Zahnbürste.

    Odol-med3® Juniorzahn Kinderzahnpasta

    Dazu die passende Kinderzahnpasta: Odol-med3 Juniorzahn wurde speziell für Kinder von 6 bis 8 Jahren entwickelt. Sie verfügt über einen altersgerechten Fluoridgehalt* und hilft, nicht nur die Milchzähne, sondern auch die bleibenden Zähne vor Karies zu schützen.**

    * laut Bundeszahnärztekammer (BZAEK)

    ** durch Fluorid bei 2 x täglichem Zähneputzen

  • Zahngesunde Ernährung

    Zahngesunde Ernährung

    Achten Sie auf eine zahngesunde Ernährung bei Ihrem Kind – ausgewogen mit ausreichend Mineralien und Vitaminen.

    Geeignet Milch und Milchprodukte, die wertvolles Kalzium für starke Zähne liefern. Ebenfalls gut sind Lebensmittel, die man kräftig kauen muss (z. B. Vollkornprodukte, rohes Gemüse). Denn sie regen die Speichelproduktion an – und Spucke kann die Zähne vor Säuren und Zucker schützen. Obst enthält Fruchtzucker und sollte daher nicht ständig über den Tag verteilt gegessen werden. Ein bis zwei Portionen pro Tag sollten aber in Ordnung sein.

  • Kontrolle und Fissurenversiegelung beim Zahnarzt

    Kontrolle und Fissurenversiegelung beim Zahnarzt

    Kinder sollten zweimal pro Jahr zum Zahnarzt gehen. Dann kann der Zahnarzt Karies zum Beispiel im Frühstadium erkennen, sodass nicht immer zwingend gebohrt werden muss.

    Vorbeugend können auch Maßnahmen wie das Auftragen von Fluoridlack oder eine „Fissurenversiegelung“ durchgeführt werden. Dabei werden die Vertiefungen im Bereich der Kauflächen der bleibenden Backenzähne mit einem dünnflüssigen Kunststoff verschlossen. Auf der nun glatteren Oberfläche der Zähne bleiben weniger Essensreste hängen, beim Putzen werden alle Stellen erreicht. Ob eine Fissurenversiegelung bei Ihrem Kind sinnvoll ist, sollten Sie mit dem behandelnden Arzt klären.

    Gut zu wissen: Auch Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer kann der Zahnarzt bei einer regelmäßigen Kontrolle frühzeitig erkennen.

Hätten Sie's gewusst?
  • Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr. Lesen Sie mehr zum Thema.

  • Wird Karies frühzeitig erkannt, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Erfahren Sie hier mehr.

  • Auch „Zero-Getränke“ enthalten häufig Säure – und können somit den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Backpulver für weiße Zähne? Experten raten aufgrund der möglichen Zahnschmelzschädigung von diesem Hausmittel ab. Mehr erfahren.

  • Zahnstein kann weiß-gelblich, braun oder sogar schwarz sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Halt ist eine exakte Anpassung der Zahnprothese beim Zahnarzt. Zusätzlich können Haftmittel gute Dienste leisten. Mehr erfahren

  • Mundgeruch wird in rund 90 Prozent der Fälle durch Probleme im Bereich der Mundhöhle verursacht – vor allem bakterieller Zungenbelag spielt eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Kinder sollten zweimal jährlich zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen.

  • Karies bei Kleinkindern wird auch als „Nuckelflaschenkaries“ oder „Nursing-Bottle-Syndrom“ bezeichnet.

  • Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

  • „Halitophobiker“ sind überzeugt davon, Mundgeruch zu haben und andere zu belästigen – obwohl das nicht der Fall ist.

  • Jeder vierte Deutsche leidet unter anhaltendem Mundgeruch (Halitosis).

  • Stress kann Mundgeruch begünstigen – denn bei Stress reduziert sich der Speichelfluss im Mund. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Auslöser für Mundgeruch.

  • Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Kein Wunder, dass der Zahnarzt einen Diamantbohrer benutzt, um ihn zu bearbeiten. Mehr erfahren.

  • Bis zu einem Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihres Kindes immer nachputzen.

  • Karies bei Kindern und Jugendlichen tritt in ca. 80 Prozent der Fälle im Bereich der Vertiefungen (Fissuren) der Backenzähne auf. Diese sollten daher ab dem Zahnwechsel besonders gründlich geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Je besser Plaque entfernt wird, desto eher können Sie sich vor Zahnstein und möglichen Folgen schützen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Zahnbelag kann nur mechanisch, das heißt mit Zahnbürste und Zahnseide, entfernt werden. Eine Mundspülung alleine reicht also nicht aus. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Mundgeruch geht weitaus seltener vom Magen aus, als weithin angenommen. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Die meisten Zahnverfärbungen lassen sich durch eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege reduzieren. Erfahren Sie hier mehr Tipps gegen gelbe Zähne.

  • Chips und Salzstangen enthalten Stärke, die Karies-Bakterien in zahnschädigende Säuren umwandeln können.

  • Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihrer Kinder immer selbst nachputzen.

  • Eine Bleaching-Behandlung sollte immer vom Zahnarzt überwacht werden. Mehr erfahren.

  • Bei zurückgehendem Zahnfleisch sollten Sie Ihre Zahnputzgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier mehr.

  • Eine Baby-Zahncreme enthält in der Regel 500 bis 1.000 ppm Fluorid. Mehr erfahren.

  • Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

  • Hausmittel gegen gelbe Zähne sind im besten Fall unwirksam. Denn Zitronensaft, Salz & Co. können auch Schaden anrichten.

  • Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

  • Plaque enthält ein Sammelsurium unterschiedlicher Bakterienarten. Manche davon sind harmlos, andere hingegen produzieren Säuren oder Giftstoffe. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

  • Von freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln wird abgeraten – unregelmäßige Ergebnisse und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sind möglich. Mehr erfahren.

  • Auch mit den „Dritten“ sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig.

  • Zahnstein erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung – die Zahnsteinentfernung ist daher wichtig. Erfahren Sie hier mehr.

  • Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

  • Bei Erwachsenen ab 40 Jahren ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung.

  • Zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen kann das Zahnfleisch schädigen. Freiliegende Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne können die Folge sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

  • Wenn Plaque nicht oder nicht ausreichend entfernt wird, kann Zahnstein entstehen. Lesen Sie hier mehr.

  • Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

  • Zahnseide wird bereits ab einem Alter von etwa vier Jahren empfohlen – die Zahnzwischenräume sind jetzt anfällig für Karies.

  • Für das vollständige Milchgebiss wird zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in kindgerechter Dosierung (1000 ppm Fluorid) empfohlen.

  • Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

  • Weiße Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

  • Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

  • Empfindliche Zähne sind häufig Folge freiliegender Zahnhälse. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

  • Mit einer Vollprothese kann nur etwa ein Drittel der Beißkraft natürlicher Zähne erreicht werden. Mehr erfahren

  • Jeder vierte Patient auf dem Zahnarztstuhl leidet an empfindlichen Zähnen. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Fluorid schützt die Zähne und spielt bei der Kariesprophylaxe eine ganz zentrale Rolle. Lesen Sie hier mehr, wie Sie Karies vorbeugen können.

  • Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

  • Freiliegende Zahnhälse sind häufig Folge einer Parodontitis. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

  • Softdrinks und Energy-Drinks können Zahnschmelzabbau begünstigen. Mehr erfahren.

  • Für die Reinigung der Prothese sollte keine normale Zahnpasta verwendet werden, da die enthaltenen Schleifkörper die empfindliche Oberfläche zerkratzen und aufrauen können. Bakterien können sich dann besonders leicht ansiedeln. Tipps zur Reinigung

  • Ab dem zweiten Geburtstag sollte zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) verwendet werden.

  • Die Kosten für die Fissurenversiegelung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn das Kind jünger als 18 Jahre alt ist.

  • Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

  • Ab ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durch und die vorderen Schneidezähne beginnen zu wackeln. Mehr erfahren.

  • Bei unter 18-Jährigen werden die Kosten für die Fissurenversiegelung von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

  • Mehr als 80 Prozent der Deutschen weisen Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Zahnbelag (Plaque) entsteht ständig neu – auch schon kurz nach dem Zähneputzen.

  • Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

  • Eltern sollten Kinderzähne bis zum Alter von etwa acht Jahren nachputzen.

  • Beim Zahnbleaching kommt wie beim Blondieren der Haare der Wirkstoff Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Lesen Sie hier mehr.

  • Auch nach einer Bleaching-Behandlung dunkeln die Zähne wieder nach. Das Ergebnis hält ca. 2-3 Jahre. Lesen Sie hier mehr

  • Hat sich das Zahnfleisch bereits zurückgebildet, kann es nicht mehr neu gebildet werden. Mehr dazu.

  • Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung handelt es sich bei einer Parodontitis um einen nicht umkehrbaren Prozess. Erfahren Sie hier mehr.

  • Zahnpasta mit Fluorid kann den Zahnschmelz stärken. Mehr dazu.

  • Falsches Zähneputzen kann gelbe Zähne begünstigen. Hier gibt es noch weitere Ursachen.

  • Wenn die Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

  • Unsere Zahnfarbe ist genetisch festgelegt. Im Laufe des Lebens dunkeln die Zähne nach. Mehr erfahren.

  • Zahnbelag lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Zahnstein dagegen kann nur der Zahnarzt beseitigen.

  • Einmal täglich sollte bei Kindern ab etwa vier Jahren Zahnseide verwendet werden.

  • Wer eine neue Zahnprothese bekommt, sollte etwas Geduld haben und nicht gleich das Handtuch werfen. Die Gewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Mehr erfahren

  • Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

  • Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

  • Die Reinigung und Pflege der Zahnprothese ist genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Ansonsten breiten sich leicht Bakterien und Pilze aus, die Mundgeruch und Entzündungen auslösen können. Mehr erfahren

  • Plaque kann die Entstehung von Zahnfleischproblemen und damit von freiliegenden Zahnhälsen begünstigen. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Zu starkes Schrubben beim Zähneputzen kann den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Freiverkäufliche Zahnbleichmittel dürfen heute höchstens einen Wasserstoffperoxid-Gehalt von 0,1% haben. Lesen Sie hier mehr.

  • Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollten Kinder bis zum zweiten Geburtstag zweimal täglich mit einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) putzen.

  • Falsches Zähneputzen und Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht. Mehr über die Ursachen.

  • Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

  • Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

  • Fruchtsäfte und Smoothies können Karies begünstigen – sie enthalten jede Menge Zucker. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Karies.

  • Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

  • Schmerzempfindliche Zähne können ein Anzeichen für Zahnschmelzabbau sein. Mehr erfahren.

  • Immer mehr Jugendliche sind von Zahnschmelzabbau betroffen. Vor allem der häufige Verzehr von säurehaltigen Limonaden ist dafür verantwortlich. Lesen Sie hier mehr.

  • Wenn die Zahnprothese nicht richtig sitzt, kann das zu unangenehmen Druckstellen führen, die sich leicht entzünden können. Mehr erfahren

  • Kinder und Jugendliche sollten zweimal jährlich zur Vorsorge beim Zahnarzt gehen.

  • Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

  • Der erste Besuch beim Kieferorthopäden sollte etwa mit neun Jahren erfolgen.

  • Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

  • Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

  • Zahnfleischrückgang ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Da die Zähne oft empfindlich auf Kaltes oder Heißes reagieren, kann Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden. Mehr dazu.