Baby-Zahnpflege (0-2 Jahre)

Karies bei Kleinkindern und Babys

Die Zahlen sind besorgniserregend: Bei den unter 3-Jährigen liegt die Häufigkeit von Milchzahnkaries bei etwa 10 bis 15 Prozent.1 Vor allem das ständige Nuckeln am Fläschchen gilt als Risikofaktor. Fest steht: Karies kann schon bei den ersten Zähnchen auftreten. Dass Karies bei kleinen Kindern oft nur in Vollnarkose behandelt werden kann, ist nur einer der Gründe, warum eine gute Kariesprophylaxe schon im Baby-und Kleinkindalter so wichtig ist.

Karies bei Kleinkindern auf dem Vormarsch

Egal ob als Durstlöscher oder zur Beruhigung – das Fläschchen mit Saft, süßem Tee, Milchnahrung oder einer Fruchtsaft-Schorle gehört bei Kleinkindern oft dazu. Was viele nicht wissen: Dauernuckeln gilt als größter Risikofaktor für frühkindliche Karies, die daher auch als „Nuckelflaschenkaries“ (Fachbegriff: Early Childhood Caries) bezeichnet wird. Denn beim Trinken aus dem Fläschchen werden die oberen Zähne ständig mit zucker- und/oder säurehaltiger Flüssigkeit umspült, woraufhin sich vermehrt kariesfördernde Bakterien (Zahnbelag, „Plaque“) in diesem Bereich ansiedeln. Karies an den oberen Schneidezähnen ist dann eine häufige Folge.

Weitere Faktoren, die frühkindliche Karies begünstigen können, sind eine ungünstige Ernährung sowie mangelnde Zahnhygiene.

Fakt ist: Frühkindliche Karies gilt derzeit als „häufigste chronische Erkrankung im Vorschulalter“.2

Tipp: Mit einer zahngesunden Ernährung, dem Verzicht auf das Dauernuckeln und einer kindgerechten Zahnpflege mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta lässt sich der frühkindlichen Karies vorbeugen.

Was passiert bei Karies?

Zahnbelag (Plaque) bildet sich nach jedem Essen und Trinken auf und zwischen den Zähnen sowie am Zahnfleischrand. Die Plaque-Bakterien verwandeln Zucker aus dem Essen in Säuren – und eben diese Säuren können den Zahnschmelz angreifen. Dann haben Bakterien leichtes Spiel, können in den Zahn eindringen und Karies hervorrufen.

Karies bei Kleinkindern: Risikofaktoren

  • Zucker- oder säurehaltige Getränke aus dem Fläschchen

    Zucker- oder säurehaltige Getränke aus dem Fläschchen

    Saft ist doch so gesund und liefert viele Vitamine? Vorsicht! Denn Saft enthält ebenso wie Saftschorle jede Menge Zucker, der beim Saugen aus der Flasche die Zähne angreifen kann. Dasselbe gilt für Kakao oder Erdbeermilch, Eistee oder auch spezielle Kinder-Milchnahrung. Insbesondere das Dauernuckeln ist gefährlich, da so die Zähne ständig mit dem Zucker in Kontakt kommen und sich vermehrt kariesfördernde Bakterien („Plaque“) an den Zähnen ansiedeln.

    Übrigens: Auch säurehaltige Getränke sind Gift für unsere Zähne.

  • Fläschchen zum Einschlafen

    Fläschchen zum Einschlafen

    Die Zähne sind bereits geputzt und nach der Gute-Nacht-Geschichte gibt es wie gewohnt das Fläschchen zum Einschlafen? Auch hier ist Vorsicht geboten. Denn die Baby- bzw. Kindermilch enthält Zucker, der wiederum die Zähne über Nacht angreifen kann.

    Übrigens: Auch, wenn Kinder mit den ersten Zähnchen nach dem Zähneputzen noch in den Schlaf gestillt werden, kann das der Zahngesundheit schaden. Denn Muttermilch enthält Milchzucker.

  • Abschlecken von Löffel oder Schnuller

    Abschlecken von Löffel oder Schnuller

    Beim Füttern wird der Kinder-Löffel mal eben selbst zum Testen der Temperatur in den Mund gesteckt? Oder der Schnuller ist für eine Sekunde auf den Boden gefallen und wird gedankenverloren abgeschleckt? Auch das kann Karies bei Kindern verursachen. Denn was viele nicht wissen: Karies ist eine Infektionskrankheit. Schlecken also Eltern den Löffel oder Schnuller ihres Kindes ab, besteht die Gefahr, dass sie die Kariesbakterien auf ihr Kind übertragen.

  • Zuckerhaltige Snacks

    Zuckerhaltige Snacks

    Egal ob süße Riegel, Frucht-Püree aus der Tüte oder spezielle Baby- und Kinderkekse – das Angebot an Naschereien ist schon für die Kleinsten groß. Doch gerade das wiederholte Naschen über den Tag verteilt erhöht das Risiko für Karies beim Kleinkind. Denn so werden die Zähne ständig mit Zucker „bombardiert“ – besser: Naschen nur einmal am Tag, idealerweise nach einer Hauptmahlzeit.

Karies beim Kleinkind erkennen

Von „Nuckelflaschen-Karies“ sind vor allem die oberen Schneidezähne beim Kleinkind betroffen, da diese beim Trinken aus der Flasche ständig umspült werden. Von dort aus kann sich die Karies auf die restlichen Zähne ausbreiten. Wird Karies nicht frühzeitig erkannt und gezielt behandelt, können sogar (fast) alle Milchzähne betroffen sein. Umso wichtiger ist es, mit dem Kind zweimal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt zu gehen und die Symptome bei Karies zu kennen.

Gut zu wissen:

Seit 1. Juli 2019 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse bereits ab dem 6. Lebensmonat bis zum 33. Lebensmonat drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen.

  • Gut für Kinderzähne

    Wasser

    Wasser

  • Gut für Kinderzähne

    Rohkost

    Rohkost

  • Gut für Kinderzähne

    Milch- und Milchprodukte

    Milch- und Milchprodukte

  • Gut für Kinderzähne

    Vollkornprodukte

    Vollkornprodukte

  • Gut für Kinderzähne

    Ungesüßter Tee

    Ungesüßter Tee

Hinweise auf Karies beim Kleinkind können sein:

Vorstufe von Karies:

  • Kreideflecken (weiße Streifen) im Bereich der oberen Schneidezähne oder anderer Zähne; dieses frühe Anzeichen wird oft vom Zahnarzt entdeckt

Wenn die Karies bereits tief in den Zahn vorgedrungen ist:

  • Loch im Zahn beim Kleinkind, also gelbe oder braune Verfärbungen des betroffenen Zahns/ der betroffenen Zähne
  • (Teils heftige) Zahnschmerzen beim Kleinkind (insbesondere nach dem Genuss von süßen, kalten oder heißen Speisen oder Getränken); Zahnschmerzen bei Milchzähnen sind mit Zahnschmerzen bei bleibenden Zähnen durchaus vergleichbar
  • Ziehen im Zahn
  • Mundgeruch
  • Abbrechende Zahnteile
  • Teilweise auch Fieber

Lesen Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

Für was sind Milchzähne wichtig?

  • Platzhalter für bleibende Zähne
  • Mimik
  • Sprachentwicklung
  • Abbeißen
  • Kauen

Karies bei Milchzähnen ernst nehmen

„Milchzähne fallen ja sowieso aus und deshalb ist Karies bei Milchzähnen ja nicht so schlimm.“ Vorsicht! Wer so denkt, wiegt sich in falscher Sicherheit. Denn Milchzahn-Karies kann auf die bleibenden Zähne übergehen und ist damit ein denkbar schlechter Vorbote für die Zahngesundheit im weiteren Verlauf des Lebens.

Umso wichtiger ist es, frühkindliche Karies zu erkennen, gezielt zu behandeln und einer erneuten Entstehung von Karies bei Kindern umfassend vorzubeugen. Denn wer dafür sorgt, dass Milchzähne gesund bleiben, schafft die besten Voraussetzungen dafür, dass sein Kind auch in Zukunft gesunde Zähne hat.

  • Schlecht für Kinderzähne

    Müsli- bzw. Frucht-Riegel

    Müsli- bzw. Frucht-Riegel

  • Schlecht für Kinderzähne

    Fruchtpüree aus der Tüte

    Fruchtpüree aus der Tüte

  • Schlecht für Kinderzähne

    Fertig-Babybrei

    Fertig-Babybrei

  • Schlecht für Kinderzähne

    Limonade & Schorlen

    Limonade & Schorlen

  • Schlecht für Kinderzähne

    Kekse

    Kekse

  • Schlecht für Kinderzähne

    Chips

    Chips

Ebenfalls wissenswert: Müssen Milchbackenzähne früher aus als von der Natur vorgesehen entfernt werden (das Ziehen des Zahns kann bei Karies mitunter notwendig sein), können die bleibenden Zähne schief nachwachsen. Eine kieferorthopädische Behandlung z. B. mit einer Zahnspange kann dann erforderlich werden.

Karies bei Kleinkindern behandeln

Die Art der Behandlung von Karies beim Kleinkind hängt davon ab, in welchem Stadium die Karies sich befindet. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser. Allerdings wird Karies von Laien oft erst dann erkannt, wenn die Karies bereits tief in den Zahn eingedrungen ist und nur noch das Ziehen des Zahns bzw. der Zähne in Frage kommt.

Folgende Optionen kommen infrage, um Karies beim Kleinkind zu behandeln:

  • Bei Kreideflecken, wenn also nur der äußere Zahnschmelz betroffen ist:
    • Auftragen von Fluoridlack, um zu verhindern, dass die Karies tiefer in den Zahn vordringt. Auf diese Weise lässt sich oftmals die Karies beim Kleinkind stoppen.
  • Bei einem „Loch im Zahn“ beim Kleinkind, wenn Karies also bereits tiefer in den Zahn vorgedrungen ist:
    • Entfernung kariöser Bestandteile mit dem Bohrer
    • Anschließend: Einbringen einer Füllung; welches Füllmaterial (z. B. Zement, Kunststoff) infrage kommt, sollte zwischen Eltern und Zahnarzt besprochen werden
  • Bei entzündetem Zahnnerv durch weit fortgeschrittene Karies:
    • Durchführung einer Wurzelbehandlung beim Milchzahn („Milchzahnnervbehandlung“); der erkrankte Nerv wird dabei entfernt
    • Anschließend: Versorgung mit einer Milchzahnkrone
  • Bei zu starker Zerstörung der betroffenen Zähne
    • Zahn wird gezogen
    • Bei Milchbackenzähnen: Oft wird eine Milchzahnkrone als Platzhalter empfohlen, damit die bleibenden Zähne nicht schief nachwachsen. In der Regel bestehen solche Kinderkronen aus medizinischem Edelstahl oder Keramik.

Kinderzahnheilkunde: Wie wird die Kariesbehandlung bei Kleinkindern durchgeführt?

Je nachdem, wie umfassend der notwendige Eingriff ist, kommen verschiedene Methoden zur Kariesbehandlung bei Kindern in Frage. Eine schmerzfreie Behandlung hat gerade bei Kindern mit Karies oberste Priorität.

Tipp: Suchen Sie einen Zahnarzt auf, der sich auf die Zahnbehandlung bei Kindern spezialisiert hat. Eine kindgerechte Umgebung kann so manchem kleinen Karies-Patienten schon ein wenig die Angst nehmen.

In Frage kommen:

  • Lokale Betäubung (zum Beispiel betäubendes Gel)
  • Beruhigungsmethoden wie Hypnose
  • Beruhigung (Sedierung) z. B. mit Lachgas über eine Nasenmaske oder mittels spezieller Medikamente

Gerade bei kleinen Kindern kann häufig eine Vollnarkose notwendig sein, um die Behandlung überhaupt durchführen zu können. Darum kümmert sich in der Regel ein Kinderanästhesist.

Welche Methode zur Durchführung der Behandlung von Kinderkaries gewählt wird, sollten die Eltern gemeinsam mit dem Zahnarzt entscheiden.

Lesen Sie hier mehr über die Behandlung von Karies.

Werden Sie aktiv – und schützen Sie Kinder-Zähne mit der richtigen Zahnpflege

Gründlich und richtig Zähneputzen ab dem ersten Zahn – das ist das A & O, wenn es um die Vorbeugung von Kinder-Karies geht. Experten empfehlen hierbei die Verwendung einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta und einer altersgerechten Zahnbürste. Darüber hinaus spielen natürlich auch eine zahnfreundliche Ernährung und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt eine wichtige Rolle, um Karies bei Kindern erst gar keine Chance zu geben.

Wichtig: Eltern müssen in diesem Alter immer nachputzen!

Babyzahnbürste

Welche Zahnbürste für mein Baby? Als erste Zahnbürste empfiehlt es sich, eine spezielle Baby-Zahnbürste zu verwenden, die eigens für die ersten Milchzähne und den kleinen Kindermund entwickelt worden ist.

Gut zu wissen:

Der erste Zahnarztbesuch sollte spätestens dann stattfinden, wenn alle Milchzähne durchgebrochen sind. Das ist in der Regel bis zum Alter von 2,5 Jahren der Fall.

Eine Zahnbürste fürs Baby erfüllt dabei in der Regel folgende Kriterien:

  • Kleiner Bürstenkopf
  • Weiche Borsten für eine schonende Reinigung
  • Rutschfester Griff, der auch für kleine Kinder leicht zu greifen und zu führen ist

Nicht zuletzt kann natürlich ein kindgerechtes, farbenfrohes „Design“ hilfreich sein, dem Baby das Zähneputzen ein wenig „schmackhafter“ zu machen.

Wichtig: Denken Sie daran, die Baby-Zahnbürste spätestens alle zwei Monate auszutauschen. Andernfalls kann eine gute Reinigungsleistung der Zahnbürste nicht mehr garantiert werden. Darüber hinaus sammeln sich auf spröden Borsten eher Bakterien an. Denken Sie also rechtzeitig an eine neue Babyzahnbürste.

Babyzahncreme

Ab dem Alter von 6 Monaten wird empfohlen, die Zähne zweimal täglich mit einer etwa reiskorngroßen Menge Baby-Zahncreme zu putzen.

Welche Zahncreme für mein Baby? Hier stehen spezielle Baby-Zahncremes zur Verfügung. In der Regel enthält eine Baby-Zahnpasta Fluorid – empfohlen wird ein Gehalt von 500 bis 1.000 ppm in kleiner Menge. Insbesondere, wenn Ihr Baby keine Fluoridtabletten bekommt, wird die Anwendung einer Baby-Zahnpasta mit Fluorid zum Schutz vor Karies empfohlen.

Wenn Sie eine Baby-Zahnpasta ohne Fluorid bevorzugen (z. B., weil Ihr Kind bereits Fluoridtabletten einnimmt), sollten Sie sich dazu von Ihrem Kinder- oder Zahnarzt beraten lassen.

Gut zu wissen:

  • Eine Zahnpasta für Babys sollte möglichst wenig Schleifkörper enthalten, da der Zahnschmelz beim Baby noch sehr dünn ist
  • Ein kinderfreundlicher Geschmack macht das Zähneputzen beim Baby einfacher
  • Eine Baby-Zahncreme darf laut Gesetz keine potenziell schädlichen Stoffe enthalten, da die Zahnpasta häufig verschluckt wird.

Tipp: Drücken Sie die Zahnpasta ein wenig in die Borsten, bevor Sie Ihrem Baby die Zähne putzen. So kann es die Zahncreme nicht direkt ablecken.

Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Zahnarzt beraten.

Frühkindlicher Karies vorbeugen: Tipps

  • Wasser aus dem Becher statt Saft aus der Flasche

    Wasser aus dem Becher statt Saft aus der Flasche

    Der häufige Konsum von zuckerhaltigen Getränken gilt als Hauptrisikofaktor für frühkindliche Karies. Insbesondere das Dauernuckeln am Fläschchen zum Beispiel mit Apfelschorle oder speziellen Kindertees sehen Experten kritisch. Denn so werden diese regelrecht mit Zucker bzw. Säuren umspült. Besser: Geben Sie Ihrem Kind Mineralwasser ohne Kohlensäure, Leitungswasser oder ungesüßten Tee zum Trinken. Das sind ohnehin die besseren Durstlöscher!

    Extra-Tipp: Kinder können ab etwa einem Jahr schon alleine aus dem Becher trinken – die Flasche ist dann ebenso wie Trinklerngefäße schlichtweg bereits überflüssig. Und das ist gut so! Denn selbst Wasser aus dem Fläschchen kann dem Zahnschmelz durch das ständige Umspülen schaden.

    Wichtig: Nach dem Zähneputzen sollte Ihr Kind abends grundsätzlich nur noch Wasser zu trinken bekommen.

  • Zähneputzen ab dem ersten Zahn

    Zähneputzen ab dem ersten Zahn

    Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist, steht Zähneputzen auf dem Programm. Ganz wichtig dabei: Benutzen Sie eine altersgerechte Zahnbürste und eine fluoridhaltige Zahnpasta.

    Die Regel lautet:

    • Ab dem ersten Milchzahn: zweimal täglich mit einer reiskorngroßen Menge Kinderzahnpasta (mit 1000 ppm Fluorid) putzen.
    • Ab dem zweiten Geburtstag: zweimal täglich mit einer altersgerechten, fluoridhaltigen Zahnpasta putzen – jetzt kann bei einem Fluoridgehalt von 1000 ppm eine erbsengroße Menge verwendet werden.

    Die Zahnbürste sollte alle sechs bis acht Wochen sowie nach einer Krankheit gewechselt werden

    Wichtig: Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern immer nachputzen!

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Zähneputzen bei Babys und Kleinkindern.

  • Dr.Best® Erste Zähne & Odol-med3® Milchzahn

    Dr.BEST® Erste Zähne Kinderzahnbürste

    Die Dr.BEST® Zahnbürste für Kinder, die gerade ihre ersten Zähnchen bekommen – ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns geeignet: Die Dr.BEST® Erste Zähne ermöglicht das gezielte Zähneputzen durch die Eltern und unterstützt die ersten spielerischen Zahnputzversuche des Kindes. Mit kindgerechtem Anti-Rutsch-Griff.

    Odol-med3® Milchzahn Kinderzahncreme

    Dazu die passende Kinderzahnpasta: Odol-med3® Milchzahn wurde zum Schutz der Milchzähne entwickelt – speziell für Kleinkinder im Alter von 0,5 bis 5 Jahren. Mit Zuckersäuren-Schutz* und altersgerechtem Fluoridgehalt**. Kinderfreundlicher, sanfter Minzgeschmack.

    * Zuckersäuren-Schutz durch Fluorid, bei 2x täglicher Anwendung. Reduzieren Sie zuckerhaltige Snacks zwischen den Mahlzeiten.

    ** laut Bundeszahnärztekammer (BZAEK)

  • Zahngesunde Ernährung

    Zahngesunde Ernährung

    Ständiges Naschen ist neben dem Dauernuckeln einer der wichtigsten Risikofaktoren für Karies beim Kleinkind. Wer vorbeugen möchte, sollte ab sofort auf eine zahngesunde Ernährung achten. Abwechslungsreich, ausgewogen und kauaktiv heißt die Devise!

    Geeignet sind Milch und Milchprodukte, die wertvolles Kalzium für starke Zähne liefern. Ebenfalls gut sind Lebensmittel, die man kräftig kauen muss (z. B. Vollkornprodukte, rohes Gemüse). Denn sie regen die Speichelproduktion an – und Spucke kann die Zähne vor Säuren und Zucker schützen. Obst enthält Fruchtzucker und sollte daher nicht ständig über den Tag verteilt gegessen werden. Ein bis zwei Portionen pro Tag sind aber erlaubt.

    Tipp: Kindern Süßigkeiten komplett zu verbieten, geht oft nach hinten los. Achten Sie stattdessen darauf, dass Ihr Kind nur noch einmal täglich nascht – am besten nach dem Mittag- oder Abendessen. Zähneputzen danach nicht vergessen!

  • Kontrolle beim Kinderzahnarzt

    Kontrolle beim Kinderzahnarzt

    Wenn die ersten Milchschneidezähne durchgebrochen sind, ist der erste Zahnarztbesuch sinnvoll. Denn der Profi kann jetzt unter anderem wertvolle Tipps zur kindgerechten Zahnhygiene und zahngesunden Ernährung geben. Ihr Kind kann sich zudem schon mal an die Zahnarzt-Praxis „gewöhnen“, ohne dass gleich ein Eingriff vorgenommen werden muss.

    Sobald alle Zähne da sind, wird die zahnärztliche Kontrolle zweimal pro Jahr empfohlen. So lässt sich Karies zum Beispiel im Frühstadium erkennen und mit geeigneten Maßnahmen sogar stoppen.

    Tipp: Kleine Zahnarztverweigerer lassen sich oft eher in den Mund schauen, wenn zuerst Mama oder Papa dran sind. Oder Sie gehen zu einem speziellen Kinderzahnarzt, dessen Praxis besonders kindgerecht gestaltet ist.

Hätten Sie's gewusst?
  • Karies bei Kleinkindern wird auch als „Nuckelflaschenkaries“ oder „Nursing-Bottle-Syndrom“ bezeichnet.

  • Stress kann Mundgeruch begünstigen – denn bei Stress reduziert sich der Speichelfluss im Mund. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Auslöser für Mundgeruch.

  • Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

  • Zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen kann das Zahnfleisch schädigen. Freiliegende Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne können die Folge sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Zahnbelag (Plaque) entsteht ständig neu – auch schon kurz nach dem Zähneputzen.

  • Beim Zahnbleaching kommt wie beim Blondieren der Haare der Wirkstoff Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Lesen Sie hier mehr.

  • Bis zu einem Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihres Kindes immer nachputzen.

  • Unsere Zahnfarbe ist genetisch festgelegt. Im Laufe des Lebens dunkeln die Zähne nach. Mehr erfahren.

  • Kinder sollten zweimal jährlich zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen.

  • Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

  • Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

  • Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

  • Zahnstein erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung – die Zahnsteinentfernung ist daher wichtig. Erfahren Sie hier mehr.

  • Freiverkäufliche Zahnbleichmittel dürfen heute höchstens einen Wasserstoffperoxid-Gehalt von 0,1% haben. Lesen Sie hier mehr.

  • Plaque enthält ein Sammelsurium unterschiedlicher Bakterienarten. Manche davon sind harmlos, andere hingegen produzieren Säuren oder Giftstoffe. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Auch „Zero-Getränke“ enthalten häufig Säure – und können somit den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Zahnseide wird bereits ab einem Alter von etwa vier Jahren empfohlen – die Zahnzwischenräume sind jetzt anfällig für Karies.

  • Eine Baby-Zahncreme enthält in der Regel 500 bis 1.000 ppm Fluorid. Mehr erfahren.

  • Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

  • Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

  • Hat sich das Zahnfleisch bereits zurückgebildet, kann es nicht mehr neu gebildet werden. Mehr dazu.

  • Zahnpasta mit Fluorid kann den Zahnschmelz stärken. Mehr dazu.

  • Backpulver für weiße Zähne? Experten raten aufgrund der möglichen Zahnschmelzschädigung von diesem Hausmittel ab. Mehr erfahren.

  • Zahnfleischrückgang ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Da die Zähne oft empfindlich auf Kaltes oder Heißes reagieren, kann Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden. Mehr dazu.

  • Mundgeruch geht weitaus seltener vom Magen aus, als weithin angenommen. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Falsches Zähneputzen und Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht. Mehr über die Ursachen.

  • Der erste Besuch beim Kieferorthopäden sollte etwa mit neun Jahren erfolgen.

  • Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

  • Die meisten Zahnverfärbungen lassen sich durch eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege reduzieren. Erfahren Sie hier mehr Tipps gegen gelbe Zähne.

  • Schmerzempfindliche Zähne können ein Anzeichen für Zahnschmelzabbau sein. Mehr erfahren.

  • Jeder vierte Patient auf dem Zahnarztstuhl leidet an empfindlichen Zähnen. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Für das vollständige Milchgebiss wird zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in kindgerechter Dosierung (1000 ppm Fluorid) empfohlen.

  • Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Kein Wunder, dass der Zahnarzt einen Diamantbohrer benutzt, um ihn zu bearbeiten. Mehr erfahren.

  • Zahnstein kann weiß-gelblich, braun oder sogar schwarz sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

  • Die Reinigung und Pflege der Zahnprothese ist genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Ansonsten breiten sich leicht Bakterien und Pilze aus, die Mundgeruch und Entzündungen auslösen können. Mehr erfahren

  • Wenn die Zahnprothese nicht richtig sitzt, kann das zu unangenehmen Druckstellen führen, die sich leicht entzünden können. Mehr erfahren

  • Wer eine neue Zahnprothese bekommt, sollte etwas Geduld haben und nicht gleich das Handtuch werfen. Die Gewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Mehr erfahren

  • Wenn die Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

  • Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihrer Kinder immer selbst nachputzen.

  • Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Bei unter 18-Jährigen werden die Kosten für die Fissurenversiegelung von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

  • Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr. Lesen Sie mehr zum Thema.

  • Bei Erwachsenen ab 40 Jahren ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung.

  • Eine Bleaching-Behandlung sollte immer vom Zahnarzt überwacht werden. Mehr erfahren.

  • Auch nach einer Bleaching-Behandlung dunkeln die Zähne wieder nach. Das Ergebnis hält ca. 2-3 Jahre. Lesen Sie hier mehr

  • Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

  • Freiliegende Zahnhälse sind häufig Folge einer Parodontitis. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Mundgeruch wird in rund 90 Prozent der Fälle durch Probleme im Bereich der Mundhöhle verursacht – vor allem bakterieller Zungenbelag spielt eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Zahnbelag lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Zahnstein dagegen kann nur der Zahnarzt beseitigen.

  • Kinder und Jugendliche sollten zweimal jährlich zur Vorsorge beim Zahnarzt gehen.

  • Zahnbelag kann nur mechanisch, das heißt mit Zahnbürste und Zahnseide, entfernt werden. Eine Mundspülung alleine reicht also nicht aus. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Je besser Plaque entfernt wird, desto eher können Sie sich vor Zahnstein und möglichen Folgen schützen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

  • Ab dem zweiten Geburtstag sollte zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) verwendet werden.

  • Mit einer Vollprothese kann nur etwa ein Drittel der Beißkraft natürlicher Zähne erreicht werden. Mehr erfahren

  • Die Kosten für die Fissurenversiegelung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn das Kind jünger als 18 Jahre alt ist.

  • Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollten Kinder bis zum zweiten Geburtstag zweimal täglich mit einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) putzen.

  • Hausmittel gegen gelbe Zähne sind im besten Fall unwirksam. Denn Zitronensaft, Salz & Co. können auch Schaden anrichten.

  • Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Halt ist eine exakte Anpassung der Zahnprothese beim Zahnarzt. Zusätzlich können Haftmittel gute Dienste leisten. Mehr erfahren

  • Empfindliche Zähne sind häufig Folge freiliegender Zahnhälse. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

  • Für die Reinigung der Prothese sollte keine normale Zahnpasta verwendet werden, da die enthaltenen Schleifkörper die empfindliche Oberfläche zerkratzen und aufrauen können. Bakterien können sich dann besonders leicht ansiedeln. Tipps zur Reinigung

  • Fruchtsäfte und Smoothies können Karies begünstigen – sie enthalten jede Menge Zucker. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Karies.

  • Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

  • Weiße Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

  • Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

  • Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

  • Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

  • Ab ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durch und die vorderen Schneidezähne beginnen zu wackeln. Mehr erfahren.

  • Plaque kann die Entstehung von Zahnfleischproblemen und damit von freiliegenden Zahnhälsen begünstigen. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Zu starkes Schrubben beim Zähneputzen kann den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Von freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln wird abgeraten – unregelmäßige Ergebnisse und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sind möglich. Mehr erfahren.

  • Falsches Zähneputzen kann gelbe Zähne begünstigen. Hier gibt es noch weitere Ursachen.

  • Fluorid schützt die Zähne und spielt bei der Kariesprophylaxe eine ganz zentrale Rolle. Lesen Sie hier mehr, wie Sie Karies vorbeugen können.

  • Mehr als 80 Prozent der Deutschen weisen Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Softdrinks und Energy-Drinks können Zahnschmelzabbau begünstigen. Mehr erfahren.

  • Immer mehr Jugendliche sind von Zahnschmelzabbau betroffen. Vor allem der häufige Verzehr von säurehaltigen Limonaden ist dafür verantwortlich. Lesen Sie hier mehr.

  • Einmal täglich sollte bei Kindern ab etwa vier Jahren Zahnseide verwendet werden.

  • Wird Karies frühzeitig erkannt, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Erfahren Sie hier mehr.

  • „Halitophobiker“ sind überzeugt davon, Mundgeruch zu haben und andere zu belästigen – obwohl das nicht der Fall ist.

  • Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

  • Auch mit den „Dritten“ sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig.

  • Wenn Plaque nicht oder nicht ausreichend entfernt wird, kann Zahnstein entstehen. Lesen Sie hier mehr.

  • Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

  • Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

  • Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

  • Eltern sollten Kinderzähne bis zum Alter von etwa acht Jahren nachputzen.

  • Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

  • Karies bei Kindern und Jugendlichen tritt in ca. 80 Prozent der Fälle im Bereich der Vertiefungen (Fissuren) der Backenzähne auf. Diese sollten daher ab dem Zahnwechsel besonders gründlich geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Jeder vierte Deutsche leidet unter anhaltendem Mundgeruch (Halitosis).

  • Chips und Salzstangen enthalten Stärke, die Karies-Bakterien in zahnschädigende Säuren umwandeln können.

  • Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung handelt es sich bei einer Parodontitis um einen nicht umkehrbaren Prozess. Erfahren Sie hier mehr.

  • Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

  • Bei zurückgehendem Zahnfleisch sollten Sie Ihre Zahnputzgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier mehr.