Baby-Zahnpflege (0-2 Jahre)

Karies bei Kindern zwischen 3 und 5 Jahren

Schon Milchzähne können von Karies befallen sein. Insbesondere dann, wenn die Zahnzwischenräume enger werden, besteht die Gefahr, dass sich dort Essensreste nur schlecht entfernen lassen. Die Behandlung von Milchzahnkaries ist wichtig – denn Karies kann von den Milchzähnen auf die bleibenden Zähne übergehen.

Karies bei Kindern (3-5 Jahre)

Kinder im Kindergartenalter sind Naschkatzen! Egal ob Eis, Schokolade oder Kakao – welches Kind kann dazu schon nein sagen? Tatsächlich sind es vor allem die Snacks zwischen den Mahlzeiten, die das Karies-Risiko enorm erhöhen. Aber auch ganz alltägliche Lebensmittel wie Ketchup, Müsli oder Fertigpizza enthalten oft jede Menge Zucker. Problematisch: Im Alter von etwa 4,5 Jahren rücken bei Kindern die Backenzähne enger zusammen. In den Zahnzwischenräumen bleiben Essensreste hängen, die dann nicht mehr so gut entfernt werden können. Genau im Zahnzwischenraum-Bereich der Backenzähne ist daher die Gefahr für Karies bei Kindern zwischen drei und fünf Jahren am größten. Eine weitere Herausforderung: Kinder in der „Trotzphase“ sind ganz schöne Sturköpfe – beim Thema Zähneputzen wird da gerne mal gestreikt.

Tipp: Mit einer zahngesunden Ernährung, dem Verzicht auf süße Getränke und Snacks und einer kindgerechten Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta lässt sich Karies bei Kindern gezielt vorbeugen.

Was passiert bei Karies?

Zahnbelag (Plaque) bildet sich nach jedem Essen und Trinken auf und zwischen den Zähnen sowie am Zahnfleischrand. Die Plaque-Bakterien verwandeln Zucker aus dem Essen in Säuren – und eben diese Säuren können den Zahnschmelz angreifen. Dann haben Bakterien leichtes Spiel, können in den Zahn eindringen und Karies hervorrufen.

Karies bei Kindern von 3- 5 Jahren: Risikofaktoren

  • Ständiges Naschen

    Ständiges Naschen

    Die meisten Kindergartenkinder lieben Zucker! Das Problem: Plaque-Bakterien ebenfalls. Die Bakterien verwandeln den Zucker in Säuren, die wiederum den Zahnschmelz angreifen. Die Plaque-Bakterien können dann in die zerstörten Stellen eindringen – Karies entsteht.

    Süße Snacks wie Kekse, Eis, Gummibärchen oder Waffeln gelten damit als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Karies. Insbesondere, wenn den ganzen Tag über immer wieder genascht wird!

    Besser: Naschen nur einmal am Tag, am besten nach einer Hauptmahlzeit. Zähneputzen im Anschluss nicht vergessen!

    Übrigens: Auch Chips und Ketchup sowie viele Fertiggerichte enthalten oft jede Menge Zucker.

  • Limonade, Schorle & Co.

    Limonade, Schorle & Co.

    Saft ist doch so gesund und liefert viele Vitamine? Vorsicht! Denn Saft enthält jede Menge Zucker, der wiederum Karies begünstigen kann. Auch in fertigen Saftschorlen aus der Flasche stecken oft große Mengen an Zucker. Das Gleiche gilt für Kakao oder Erdbeermilch sowie Eistee.

    Besser: Mineralwasser, Leitungswasser oder – ab und an – eine sehr stark verdünnte Fruchtsaftschorle.

  • Enge Zahnzwischenräume

    Enge Zahnzwischenräume

    Bei Kindern ab etwa 4,5 Jahren rücken die Backenzähne enger zusammen Essensreste bleiben dann leicht in den Zahnzwischenräumen hängen und können nur schwer wieder entfernt werden. Dadurch steigt das Risiko für Zahnzwischenraumkaries. Daher empfehlen Experten, einmal täglich Zahnseide zu verwenden –und zwar bereits bei Kindern ab etwa 4,5 Jahren. Bis zum zwölften Lebensjahr sollten die Eltern bei der Anwendung der Zahnseide helfen.

    Gut zu wissen: Klebrige Speisen wie Kaubonbons oder Lollis setzen sich besonders gerne in den Zahnzwischenräumen fest.

  • Weicher Zahnschmelz

    Weicher Zahnschmelz

    Weicher Zahnschmelz ist mit einem erhöhten Karies-Risiko verbunden. Bei manchen Kindern entwickelt sich der Zahnschmelz schlichtweg nicht richtig, er ist nicht hart genug oder unvollständig. Warnsignale können zum Beispiel Zahnschmerzen beim Essen, Trinken oder auch beim Zähneputzen sein – in diesem Fall sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden.

  • Zähneputzen? NEIN!

    Zähneputzen? NEIN!

    Zweimal täglich Zähneputzen – das ist für viele kleine Kinder keine Selbstverständlichkeit. Vor allem in der Trotzphase, wenn alles mit „Nein“ beantwortet wird, kann das Zähneputzen zur Herausforderung werden. Dennoch ist es wichtig, dass Zahnbelag und Essensreste gründlich entfernt werden. Denn nur so lässt sich Karies effektiv vorbeugen.

    Nach dem Frühstück und nach dem Abendessen ist daher Zähneputzen angesagt. Am besten mit einer Kinderzahnbürste und einer Zahnpasta mit altersgerechtem Fluoridgehalt (500 bis 1000 ppm).

    Wie Sie auch kleine Zahnputzmuffel zum Zähneputzen bewegen können und weitere wissenswerte Informationen zur Zahnpflege bei Kindern zwischen drei und fünf Jahren finden Sie hier.

Milchzähne: Karies beim Kind erkennen

Während im Alter bis zu drei Jahren meist noch die oberen Schneidezähne von Karies betroffen sind („Nuckelflaschenkaries“), verlagert sich das Problem ab etwa 4,5 Jahren eher auf die Backenzähne bzw. auf die Zahnzwischenräume in dieser Region (Zahnzwischenraumkaries):

  • Gut für Kinderzähne

    Wasser

    Wasser

  • Gut für Kinderzähne

    Rohkost

    Rohkost

  • Gut für Kinderzähne

    Milch- und Milchprodukte

    Milch- und Milchprodukte

  • Gut für Kinderzähne

    Vollkornprodukte

    Vollkornprodukte

  • Gut für Kinderzähne

    Ungesüßter Tee

    Ungesüßter Tee

Hinweise auf Karies beim Kleinkind können sein:

Vorstufe von Karies:

  • Kreideflecken (weiße Streifen) auf dem betroffenen Zahn/den betroffenen Zähnen; dieses frühe Anzeichen wird oft vom Zahnarzt entdeckt

Wenn die Karies bereits tief in den Zahn vorgedrungen ist:

  • Loch im Zahn beim Kleinkind, also gelbe oder braune Verfärbungen des betroffenen Zahns/ der betroffenen Zähne
  • (Teils heftige) Zahnschmerzen beim Kleinkind (insbesondere nach dem Genuss von süßen, kalten oder heißen Speisen oder Getränken); Zahnschmerzen bei Milchzähnen sind mit Zahnschmerzen bei bleibenden Zähnen durchaus vergleichbar
  • Ziehen im Zahn
  • Mundgeruch
  • Abbrechende Zahnteile
  • Teilweise auch Fieber

Lesen Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

Für was sind Milchzähne wichtig?

  • Platzhalter für bleibende Zähne
  • Mimik
  • Sprachentwicklung
  • Abbeißen
  • Kauen

Karies bei Milchzähnen ernst nehmen

„Milchzähne fallen ja sowieso aus und deshalb ist Karies bei Milchzähnen ja nicht so schlimm.“ Vorsicht! Wer so denkt, wiegt sich und sein Kind in falscher Sicherheit. Denn Milchzahn-Karies kann auf die bleibenden Zähne übergehen und ist damit ein denkbar schlechter Vorbote für die Zahngesundheit im weiteren Verlauf des Lebens.

Darüber hinaus ist Milchzahnkaries für die betroffenen Patienten natürlich meist auch mit Schmerzen verbunden, die durch die richtige Behandlung genommen werden können.

Umso wichtiger ist es, Kinder-Karies gezielt zu behandeln und einer erneuten Entstehung von Karies bei Kindern umfassend vorzubeugen. Denn wer dafür sorgt, dass Milchzähne gesund bleiben, schafft die besten Voraussetzungen dafür, dass sein Kind auch in der Zukunft gesunde Zähne hat.

  • Schlecht für Kinderzähne

    Süße Snacks

    Süße Snacks

  • Schlecht für Kinderzähne

    Ketchup

    Ketchup

  • Schlecht für Kinderzähne

    Klebrige Speisen

    Klebrige Speisen

  • Schlecht für Kinderzähne

    Limonade & Schorlen

    Limonade & Schorlen

  • Schlecht für Kinderzähne

    Chips

    Chips

  • Schlecht für Kinderzähne

    Fertigprodukte

    Fertigprodukte

Ebenfalls wissenswert: Müssen Milchbackenzähne früher als von der Natur vorgesehen entfernt werden (das Ziehen des Zahns kann bei Karies mitunter notwendig sein), können die bleibenden Zähne schief nachwachsen. Eine kieferorthopädische Behandlung z. B. mit einer Zahnspange kann dann erforderlich werden.

Karies bei Kindern: Behandlung

Bei der Behandlung von Kinder-Karies kommt es darauf an, wie weit die Karies bereits fortgeschritten ist. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser. Allerdings wird Karies von Laien oft erst dann erkannt, wenn die Karies bereits weit fortgeschritten ist und nur noch das Ziehen der Zähne/des Zahns in Frage kommt. Umso deutlicher wird, wie wichtig die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung von Kindern beim Zahnarzt ist.

Folgende Optionen kommen infrage:

  • Bei Kreideflecken, wenn also nur der äußere Zahnschmelz betroffen ist:
    • Auftragen von Fluoridlack, um zu verhindern, dass die Karies tiefer in den Zahn vordringt. Auf diese Weise lässt sich oftmals die Karies beim Kind stoppen.
  • Bei einem „Loch im Zahn“, wenn Karies also bereits tiefer in den Zahn vorgedrungen ist:
    • Entfernung kariöser Bestandteile mit dem Bohrer
    • Anschließend: Einbringen einer Füllung; welches Füllmaterial (z. B. Zement, Kunststoff) infrage kommt, sollte zwischen Eltern und Zahnarzt besprochen werden
  • Bei entzündetem Zahnnerv durch weit fortgeschrittene Karies
    • Durchführung einer Wurzelbehandlung beim Milchzahn („Milchzahnnervbehandlung“); der erkrankte Nerv wird dabei entfernt
    • Anschließend: Versorgung mit einer Milchzahnkrone
  • Bei zu starker Zerstörung der betroffenen Zähne
    • Zahn wird gezogen
    • Bei Milchbackenzähnen: Oft wird eine Milchzahnkrone als Platzhalter empfohlen, damit die bleibenden Zähne nicht schief nachwachsen. (In der Regel bestehen solche Kinderkronen aus medizinischem Edelstahl oder Keramik)

Kinderzahnheilkunde: Wie wird die Zahnbehandlung bei Kindern durchgeführt?

Je nachdem, wie umfassend der notwendige Eingriff ist, kommen verschiedene Methoden zur Kariesbehandlung bei Kindern in Frage. Eine schmerzfreie Behandlung hat gerade bei Kindern mit Karies oberste Priorität.

Tipp: Suchen Sie einen Zahnarzt auf, der sich auf die Zahnbehandlung bei Kindern spezialisiert hat. Eine kindgerechte Umgebung kann so manchem kleinen Karies-Patienten schon ein wenig die Angst nehmen.

  • Lokale Betäubung (zum Beispiel betäubendes Gel)
  • Beruhigungsmethoden wie Hypnose
  • Beruhigung (Sedierung) z. B. mit Lachgas über eine Nasenmaske oder mittels spezieller Medikamente

Mitunter kann eine Vollnarkose notwendig bzw. sinnvoll sein. Darum kümmert sich in der Regel ein Kinderanästhesist.

Welche Methode zur Durchführung der Behandlung von Kinderkaries gewählt wird, sollten die Eltern gemeinsam mit dem Zahnarzt entscheiden.

Lesen Sie hier mehr über die Behandlung von Karies.

Werden Sie aktiv – und schützen Sie Kinder-Zähne mit der richtigen Zahnpflege

Gründlich und richtig Zähneputzen – das ist das A & O, wenn es um die Vorbeugung von Kinder-Karies geht. Experten empfehlen hierbei die Verwendung einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta und einer altersgerechten Zahnbürste. Darüber hinaus spielen natürlich auch eine zahnfreundliche Ernährung und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt eine wichtige Rolle, um Karies bei Kindern erst gar keine Chance zu geben.

Wichtig: Eltern müssen in diesem Alter noch immer nachputzen!

Kinderzahnbürste (für 3-5-Jährige)

Welche Zahnbürste für mein Kind? Es empfiehlt sich, eine spezielle Kinder-Zahnbürste zu verwenden, die eigens für Milchzähne entwickelt wurde.

Eine Zahnbürste für Kinder im Alter von 3-5 Jahren sollte dabei vor allem folgende Kriterien erfüllen:

  • Kleiner Bürstenkopf
  • Weiche, abgerundete Borsten sowie gute Federung für eine schonende Reinigung ohne Verletzungsgefahr
  • Rutschfester Griff, der auch für Kinder leicht zu halten ist und die ersten Versuche beim Zähneputzen erleichtert

Nicht zuletzt kann natürlich ein kindgerechtes, farbenfrohes „Design“ hilfreich sein, um dem Kind das Zähneputzen ein wenig „schmackhafter“ zu machen.

Wichtig: Denken Sie daran, die Kinder-Zahnbürste spätestens alle zwei Monate auszutauschen. Andernfalls kann eine gute Reinigungsleistung der Zahnbürste nicht mehr garantiert werden. Darüber hinaus sammeln sich auf spröden Borsten eher Bakterien an. Denken Sie also rechtzeitig an eine neue Kinderzahnbürste und wechseln Sie diese auch nach einer Krankheit (z. B. Erkältung) aus.

Kinderzahnpasta (für 3-5-Jährige)

Bei Kindern von 3 bis 5 Jahren wird empfohlen, die Zähne zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge Kinderzahncreme zu putzen.

Welche Zahncreme für mein Kind? Hier stehen spezielle Kinder-Zahncremes zur Verfügung. Achten Sie dabei auf die Altersangabe!

In der Regel enthält eine Kinder-Zahnpasta Fluorid (500-1.000 ppm bis zum Alter von 6 Jahren). Insbesondere, wenn Ihr Kind keine Fluoridtabletten bekommt, wird die Anwendung einer Kinder-Zahnpasta mit Fluorid zum Schutz vor Karies empfohlen.

Wenn Sie eine Kinderzahnpasta ohne Fluorid bevorzugen, sollten Sie sich dazu von Ihrem Kinder- oder Zahnarzt beraten lassen.

Gut zu wissen:

  • Eine Zahnpasta für Kinder sollte möglichst wenig Schleifkörper enthalten, da der Zahnschmelz bei Kindern noch sehr dünn ist
  • Ein kinderfreundlicher Geschmack macht das Zähneputzen beim Kind einfacher

Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Zahnarzt beraten.

Karies bei Kindern zwischen 3 und 5 Jahren vorbeugen: Tipps

  • Ständige Snacks und zuckerhaltige Drinks vermeiden

    Ständige Snacks und zuckerhaltige Drinks vermeiden

    Ständiges Naschen gilt als Hauptrisikofaktor für Karies. Süße Snacks zwischen den Hauptmahlzeiten sollten daher vermieden werden.

    Eine gute Alternative für Naschkatzen: Geben Sie Ihrem Kind nur einmal täglich nach dem Essen eine Süßigkeit. Danach ist Zähneputzen angesagt.

    Beim Trinken gilt: Wasser ist der beste zahngesunde Durstlöscher, den es gibt! Bei zucker- und säurehaltigen Getränken wie Schorlen oder Limonade ist hingegen Zurückhaltung angesagt.

  • Richtig Zähneputzen

    Richtig Zähneputzen

    Das vollständige Milchgebiss sollte zweimal täglich mit einer kleinen Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in kindgerechter Dosierung (500 bis 1000 ppm Fluorid) geputzt werden. Eine geeignete Zahnbürste ist ebenfalls wichtig.

    Ab einem Alter von etwa vier Jahren kann Ihr Kind die KAI-Technik erlernen: Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen nacheinander putzen.

    Zahnseide sollte zur Reinigung der Zahnzwischenräume im Bereich der Backenzähne ab etwa viereinhalb Jahren einmal täglich zum Einsatz kommen – Eltern sollten dabei behilflich sein (z. B. auch mittels Zahnseidehalter).

    Wichtig: Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern immer nachputzen!

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Zähneputzen bei Kindern zwischen drei und fünf Jahren.

  • Dr.Best® Erste Zähne & Odol-med3® Milchzahn

    Dr.BEST® Milchzahn Kinderzahnbürste

    Die Dr.BEST® Zahnbürste für das vollständige Milchzahngebiss: Dr.BEST Milchzahn wurde speziell für Kinder von 3 bis 5 Jahren entwickelt, um die ersten eigenen Versuche beim Zähneputzen zu erleichtern. Mit praktischem Saugfuß für sicheres Aufstellen. Die bunte Reisekappe mit den lustigen Tierfiguren schützt zudem die Zahnbürste hygienisch auf Reisen und kommt bei Kindern gut an.

    Odol-med3® Milchzahn Kinderzahncreme

    Dazu die passende Kinderzahnpasta: Odol-med3® Milchzahn wurde zum Schutz der Milchzähne entwickelt – speziell für Kleinkinder im Alter von 0,5 bis 5 Jahren. Mit Zuckersäuren-Schutz* und altersgerechtem Fluoridgehalt**. Kinderfreundlicher, sanfter Minzgeschmack.

    * Zuckersäuren-Schutz durch Fluorid, bei 2x täglicher Anwendung. Reduzieren Sie zuckerhaltige Snacks zwischen den Mahlzeiten.

    ** laut Bundeszahnärztekammer (BZAEK)

  • Zahngesunde Ernährung

    Zahngesunde Ernährung

    Achten Sie ab sofort auf eine zahngesunde Ernährung bei Ihrem Kind – ausgewogen mit ausreichend Mineralien und Vitaminen.

    So liefern beispielsweise Milch und Milchprodukte wertvolles Kalzium für starke Zähne. Ebenfalls gut sind Lebensmittel wie Vollkornbrot und rohes Gemüse, die kräftig gekaut werden müssen. Denn dabei kommt die Speichelproduktion in Gang – und Spucke kann die Zähne vor Säuren und Zucker schützen. Obst enthält Fruchtzucker und sollte daher nicht ständig über den Tag verteilt gegessen werden. Ein bis zwei Portionen pro Tag sind aber erlaubt. Das gilt auch, weil frisches, knackiges Obst – ähnlich wie rohes Gemüse – zu den kauaktiven Lebensmitteln zählt.

  • Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt

    Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt

    Ab dem vollständigen Milchzahngebiss wird empfohlen, dass Kinder den Zahnarzt zweimal im Jahr zur Kontrolle aufsuchen. So kann der Zahnarzt Karies zum Beispiel im Frühstadium erkennen und mit geeigneten Maßnahmen verhindern, dass die Karies weiter fortschreitet und der Zahn gezogen werden muss. Darüber hinaus kann der Zahnarzt natürlich immer wertvolle Tipps für eine umfassende Mundhygiene geben.

    Tipp: Wählen Sie einen Kinderzahnarzt, der sich auf die Behandlung von kleinen Patienten spezialisiert hat. Die Praxis ist hier häufig besonders kindgerecht gestaltet.

    Nicht vergessen: Vereinbaren Sie alle sechs Monate einen Kontrolltermin beim Zahnarzt für Ihr Kind.

Hätten Sie's gewusst?
  • Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr. Lesen Sie mehr zum Thema.

  • Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

  • Die Reinigung und Pflege der Zahnprothese ist genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Ansonsten breiten sich leicht Bakterien und Pilze aus, die Mundgeruch und Entzündungen auslösen können. Mehr erfahren

  • Freiliegende Zahnhälse sind häufig Folge einer Parodontitis. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Wenn Plaque nicht oder nicht ausreichend entfernt wird, kann Zahnstein entstehen. Lesen Sie hier mehr.

  • Bei unter 18-Jährigen werden die Kosten für die Fissurenversiegelung von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

  • Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollten Kinder bis zum zweiten Geburtstag zweimal täglich mit einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) putzen.

  • Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

  • Wird Karies frühzeitig erkannt, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Erfahren Sie hier mehr.

  • Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

  • Ab ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durch und die vorderen Schneidezähne beginnen zu wackeln. Mehr erfahren.

  • Je besser Plaque entfernt wird, desto eher können Sie sich vor Zahnstein und möglichen Folgen schützen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Stress kann Mundgeruch begünstigen – denn bei Stress reduziert sich der Speichelfluss im Mund. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Auslöser für Mundgeruch.

  • Chips und Salzstangen enthalten Stärke, die Karies-Bakterien in zahnschädigende Säuren umwandeln können.

  • Wer eine neue Zahnprothese bekommt, sollte etwas Geduld haben und nicht gleich das Handtuch werfen. Die Gewöhnungsphase kann mehrere Wochen dauern. Mehr erfahren

  • Schmerzempfindliche Zähne können ein Anzeichen für Zahnschmelzabbau sein. Mehr erfahren.

  • Beim Zahnbleaching kommt wie beim Blondieren der Haare der Wirkstoff Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Lesen Sie hier mehr.

  • Der erste Besuch beim Kieferorthopäden sollte etwa mit neun Jahren erfolgen.

  • Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

  • Für das bleibende Gebiss wird die zweimal tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit > 1000 ppm Fluorid empfohlen.

  • Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

  • Empfindliche Zähne sind häufig Folge freiliegender Zahnhälse. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Fluoride schützen den Zahnschmelz vor Säureangriffen, härten ihn und können so der Entstehung von Karies entgegenwirken.

  • „Halitophobiker“ sind überzeugt davon, Mundgeruch zu haben und andere zu belästigen – obwohl das nicht der Fall ist.

  • Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

  • Bei Erwachsenen ab 40 Jahren ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung.

  • Zahnbelag lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Zahnstein dagegen kann nur der Zahnarzt beseitigen.

  • Auch nach einer Bleaching-Behandlung dunkeln die Zähne wieder nach. Das Ergebnis hält ca. 2-3 Jahre. Lesen Sie hier mehr

  • Karies bei Kleinkindern wird auch als „Nuckelflaschenkaries“ oder „Nursing-Bottle-Syndrom“ bezeichnet.

  • Von freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln wird abgeraten – unregelmäßige Ergebnisse und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sind möglich. Mehr erfahren.

  • Hat sich das Zahnfleisch bereits zurückgebildet, kann es nicht mehr neu gebildet werden. Mehr dazu.

  • Unsere Zahnfarbe ist genetisch festgelegt. Im Laufe des Lebens dunkeln die Zähne nach. Mehr erfahren.

  • Eltern sollten Kinderzähne bis zum Alter von etwa acht Jahren nachputzen.

  • Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

  • Jeder vierte Deutsche leidet unter anhaltendem Mundgeruch (Halitosis).

  • Mehr als 80 Prozent der Deutschen weisen Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Backpulver für weiße Zähne? Experten raten aufgrund der möglichen Zahnschmelzschädigung von diesem Hausmittel ab. Mehr erfahren.

  • Auch „Zero-Getränke“ enthalten häufig Säure – und können somit den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Mundgeruch geht weitaus seltener vom Magen aus, als weithin angenommen. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Kinder sollten zweimal jährlich zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen.

  • Die Kosten für die Fissurenversiegelung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn das Kind jünger als 18 Jahre alt ist.

  • Zahnstein kann weiß-gelblich, braun oder sogar schwarz sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Bis zum Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihrer Kinder immer selbst nachputzen.

  • Plaque enthält ein Sammelsurium unterschiedlicher Bakterienarten. Manche davon sind harmlos, andere hingegen produzieren Säuren oder Giftstoffe. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Karies bei Kindern und Jugendlichen tritt in ca. 80 Prozent der Fälle im Bereich der Vertiefungen (Fissuren) der Backenzähne auf. Diese sollten daher ab dem Zahnwechsel besonders gründlich geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Für die Reinigung der Prothese sollte keine normale Zahnpasta verwendet werden, da die enthaltenen Schleifkörper die empfindliche Oberfläche zerkratzen und aufrauen können. Bakterien können sich dann besonders leicht ansiedeln. Tipps zur Reinigung

  • Zahnbelag (Plaque) entsteht ständig neu – auch schon kurz nach dem Zähneputzen.

  • Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

  • Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung handelt es sich bei einer Parodontitis um einen nicht umkehrbaren Prozess. Erfahren Sie hier mehr.

  • Falsches Zähneputzen und Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht. Mehr über die Ursachen.

  • Eine Baby-Zahncreme enthält in der Regel 500 bis 1.000 ppm Fluorid. Mehr erfahren.

  • Mundgeruch wird in rund 90 Prozent der Fälle durch Probleme im Bereich der Mundhöhle verursacht – vor allem bakterieller Zungenbelag spielt eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

  • Ab dem zweiten Geburtstag sollte zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltige Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) verwendet werden.

  • Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

  • Zahnpasta mit Fluorid kann den Zahnschmelz stärken. Mehr dazu.

  • Auch mit den „Dritten“ sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig.

  • Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

  • Wenn die Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

  • Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

  • Zahnseide wird bereits ab einem Alter von etwa vier Jahren empfohlen – die Zahnzwischenräume sind jetzt anfällig für Karies.

  • Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

  • Fluorid schützt die Zähne und spielt bei der Kariesprophylaxe eine ganz zentrale Rolle. Lesen Sie hier mehr, wie Sie Karies vorbeugen können.

  • Zahnbelag kann nur mechanisch, das heißt mit Zahnbürste und Zahnseide, entfernt werden. Eine Mundspülung alleine reicht also nicht aus. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

  • Zu starkes Schrubben beim Zähneputzen kann den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

  • Bei zurückgehendem Zahnfleisch sollten Sie Ihre Zahnputzgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier mehr.

  • Für das vollständige Milchgebiss wird zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Zahnpasta in kindgerechter Dosierung (1000 ppm Fluorid) empfohlen.

  • Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Kein Wunder, dass der Zahnarzt einen Diamantbohrer benutzt, um ihn zu bearbeiten. Mehr erfahren.

  • Jeder vierte Patient auf dem Zahnarztstuhl leidet an empfindlichen Zähnen. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Zahnstein erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung – die Zahnsteinentfernung ist daher wichtig. Erfahren Sie hier mehr.

  • Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

  • Plaque kann die Entstehung von Zahnfleischproblemen und damit von freiliegenden Zahnhälsen begünstigen. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Freiverkäufliche Zahnbleichmittel dürfen heute höchstens einen Wasserstoffperoxid-Gehalt von 0,1% haben. Lesen Sie hier mehr.

  • Immer mehr Jugendliche sind von Zahnschmelzabbau betroffen. Vor allem der häufige Verzehr von säurehaltigen Limonaden ist dafür verantwortlich. Lesen Sie hier mehr.

  • Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Halt ist eine exakte Anpassung der Zahnprothese beim Zahnarzt. Zusätzlich können Haftmittel gute Dienste leisten. Mehr erfahren

  • Softdrinks und Energy-Drinks können Zahnschmelzabbau begünstigen. Mehr erfahren.

  • Falsches Zähneputzen kann gelbe Zähne begünstigen. Hier gibt es noch weitere Ursachen.

  • Zahnfleischrückgang ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Da die Zähne oft empfindlich auf Kaltes oder Heißes reagieren, kann Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden. Mehr dazu.

  • Einmal täglich sollte bei Kindern ab etwa vier Jahren Zahnseide verwendet werden.

  • Die meisten Zahnverfärbungen lassen sich durch eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege reduzieren. Erfahren Sie hier mehr Tipps gegen gelbe Zähne.

  • Wenn die Zahnprothese nicht richtig sitzt, kann das zu unangenehmen Druckstellen führen, die sich leicht entzünden können. Mehr erfahren

  • Mit einer Vollprothese kann nur etwa ein Drittel der Beißkraft natürlicher Zähne erreicht werden. Mehr erfahren

  • Milchzahnkaries kann auf die bleibenden Zähne übergehen.

  • Weiße Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

  • Bei bleibenden Zähnen kann ergänzend zur täglichen Mundhygiene ein fluoridhaltiges Gelee einmal wöchentlich eingesetzt werden.

  • Zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen kann das Zahnfleisch schädigen. Freiliegende Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne können die Folge sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Eine Bleaching-Behandlung sollte immer vom Zahnarzt überwacht werden. Mehr erfahren.

  • Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

  • Bis zu einem Alter von etwa acht Jahren sollten Eltern die Zähne ihres Kindes immer nachputzen.

  • Hausmittel gegen gelbe Zähne sind im besten Fall unwirksam. Denn Zitronensaft, Salz & Co. können auch Schaden anrichten.

  • Fruchtsäfte und Smoothies können Karies begünstigen – sie enthalten jede Menge Zucker. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Karies.

  • Kinder und Jugendliche sollten zweimal jährlich zur Vorsorge beim Zahnarzt gehen.