Zahnstein erkennen

Zahnstein erkennen

Zahnstein ist ein harter, sehr festsitzender Zahnbelag. Doch wie erkennt man Zahnstein? Erfahren Sie hier mehr dazu.

Wie sieht Zahnstein aus?

Bei Zahnstein handelt es sich um verkalkten Zahnbelag, der von harter Konsistenz ist und in der Regel nicht durch Zähneputzen entfernt werden kann. Fährt man mit der Zunge darüber, fühlt er sich rau an.

Zahnstein kann von der Farbe her variieren. Möglich sind:

  • Weißer Zahnstein bzw. weiß-gelblicher Zahnstein (frisch gebildeter Zahnstein)
  • Brauner Zahnstein (meist Zahnstein im Bereich der Zahnsteintaschen, der durch Blutbestandteile braun gefärbt ist)
  • Dunkler Zahnstein bzw. schwarzer Zahnstein (starker Zahnstein, z. B. bei Rauchern)

Die unterschiedliche Färbung des Zahnsteins ist unter anderem auf Farbpigmente aus Lebensmitteln wie Tee oder Kaffee sowie aus Genussmitteln (Rotwein, Zigaretten) zurückzuführen. Doch auch Bluteinlagerungen könnten zu einer dunklen Verfärbung von Zahnstein führen.

Wo findet sich Zahnstein?

Was ist Zahnstein?

  • Verkalkte Plaque
  • Sehr festsitzender Belag, der nur vom Zahnarzt entfernt werden kann
  • Meist auf der Innenseite der vorderen Schneidezähne und auf der Außenseite der oberen, ersten Backenzähne zu finden
  • Erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischprobleme

Zahnstein findet sich vor allem in der Nähe der Ausführungsgänge der Mundspeicheldrüsen, da Speichel die Mineralisation von Plaque und damit die Entstehung von Zahnstein verursacht.

Insofern tritt Zahnstein vor allem hier auf:

  • Auf der Innenseite der Schneidezähne im Unterkiefer
  • Auf der Außenseite der oberen, ersten Backenzähne

Experten sprechen in diesem Zusammenhang von supragingivalem Zahnstein, also Zahnstein oberhalb des Zahnfleischsaumes.

Subgingivaler Zahnstein (Konkremente, „Zahnstein unter Zahnfleisch“) findet sich im Gegensatz dazu in den Zahnfleischtaschen. Er entsteht langsamer als supragingivaler Zahnstein und kann durch den Einschluss von Blutungen aus dem Zahnfleisch braun bis dunkel gefärbt sein.

Bereitet Zahnstein Schmerzen?

In der Regel bereitet Zahnstein keine Schmerzen. Allerdings erhöht Zahnstein das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen, die jeweils durchaus schmerzhaft sein können. Tritt Zahnstein unter dem Zahnfleisch auf, kann dieses gereizt werden, was ebenfalls zu Schmerzen führen kann.

Tipps gegen Zahnstein

  • Plaque entfernen

    Plaque entfernen

    Bei Zahnstein handelt es sich um verkalkte Zahnbeläge (Plaque). Wenn Plaque nicht gründlich entfernt wird, lagern sich Mineralien aus dem Speichel ein, was dazu führt, dass sich der klebrige Belag verhärtet (= Zahnstein).

    Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Das A&O zum Schutz vor Zahnstein ist eine gründliche Entfernung von Plaque. Eine gewissenhafte Mundhygiene ist also unverzichtbar, wenn man Zahnstein vorbeugen möchte.

  • Mundhygiene mit System

    Mundhygiene mit System

    Geben Sie Zahnstein keine Chance und machen Sie es sich zum Ziel, Plaque jeden Tag gründlich zu entfernen. Dabei sollten Sie auch an die Zahnzwischenräume denken. Denn hier lagern sich Plaque-Bakterien gerne ab. Hier kann eine Interdentalbürste und/oder Zahnseide hilfreich sein.

    Die wichtigsten Basics für eine gute Mundhygiene auf einen Blick:

  • Parodontax® Tägliche Fluorid Zahnpasta

    parodontax®: Die tägliche Fluorid-Zahnpasta

    parodontax® ist Ihre tägliche Fluorid-Zahnpasta für gesundes Zahnfleisch und starke Zähne. Sie entfernt mehr Plaque als eine herkömmliche Zahnpasta nach einer professionellen Zahnreinigung und bei zweimal täglicher Anwendung. So ist parodontax® 4 x effektiver bei der Ursachenbekämpfung von Zahnfleischbluten.

  • Zucker? Besser nicht

    Zucker? Besser nicht

    Je besser Sie der Entstehung von Plaque vorbeugen, desto eher können Sie sich auch vor Zahnstein schützen. Daher sollten Sie den Konsum von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken einschränken – und nach dem Verzehr die Zähne putzen.

    Darüber hinaus empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken. Denn auf dieser Weise können Sie Mundtrockenheit – einem weiteren Risikofaktor für Plaque – entgegenwirken.

    Nicht zuletzt gilt: Je stärker das Immunsystem, desto schlechter haben es Plaque-Bakterien. Verzichten Sie daher auf Nikotin, sorgen Sie für mehr Entspannung und Stressabbau und achten Sie auf ausreichend Schlaf.

    Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Plaque.

  • Zahnstein selbst entfernen? Fehlanzeige

    Zahnstein selbst entfernen? Fehlanzeige

    Zahnstein ist mineralisierter Zahnbelag, der sehr fest an den Zahnoberflächen haftet. Die Mineralien im Zahnstein machen ihn so widerstandsfähig, dass ihm selbst gründliches Zähneputzen nichts anhaben kann. Die Entfernung von Zahnstein ist daher Aufgabe des Zahnarztes.

    Hinweis: Im Internet findet man zahlreiche Anleitungen zur Zahnsteinentfernung „zu Hause“. Aufgrund der erheblichen Verletzungsgefahr sollten Sie diese unter keinen Umständen befolgen.

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Zahnsteinentfernung

  • Professionelle Zahnreinigung

    Professionelle Zahnreinigung

    Die Zahnsteinentfernung ist Teil der Professionellen Zahnreinigung. Diese Behandlung sollte daher ein- bis zweimal jährlich durchgeführt werden.

    Hierbei stehen dem zahnmedizinischen Fachpersonal geeignete Geräte zur Entfernung des festsitzenden Zahnsteins zur Verfügung (z. B. Ultraschallgerät, Pulver-Wasser-Strahlgeräte).

    Eine Professionelle Zahnreinigung kann das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen verringern.

Hätten Sie's gewusst?
  • Je besser Plaque entfernt wird, desto eher können Sie sich vor Zahnstein und möglichen Folgen schützen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Bei zurückgehendem Zahnfleisch sollten Sie Ihre Zahnputzgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier mehr.

  • Eine Bleaching-Behandlung sollte immer vom Zahnarzt überwacht werden. Mehr erfahren.

  • „Halitophobiker“ sind überzeugt davon, Mundgeruch zu haben und andere zu belästigen – obwohl das nicht der Fall ist.

  • Backpulver für weiße Zähne? Experten raten aufgrund der möglichen Zahnschmelzschädigung von diesem Hausmittel ab. Mehr erfahren.

  • Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

  • Wenn Plaque nicht oder nicht ausreichend entfernt wird, kann Zahnstein entstehen. Lesen Sie hier mehr.

  • Beim Zahnbleaching kommt wie beim Blondieren der Haare der Wirkstoff Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Lesen Sie hier mehr.

  • Stress kann Mundgeruch begünstigen – denn bei Stress reduziert sich der Speichelfluss im Mund. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Auslöser für Mundgeruch.

  • Schmerzempfindliche Zähne können ein Anzeichen für Zahnschmelzabbau sein. Mehr erfahren.

  • Mehr als 80 Prozent der Deutschen weisen Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

  • Zahnstein erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung – die Zahnsteinentfernung ist daher wichtig. Erfahren Sie hier mehr.

  • Fluorid schützt die Zähne und spielt bei der Kariesprophylaxe eine ganz zentrale Rolle. Lesen Sie hier mehr, wie Sie Karies vorbeugen können.

  • Die meisten Zahnverfärbungen lassen sich durch eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege reduzieren. Erfahren Sie hier mehr Tipps gegen gelbe Zähne.

  • Immer mehr Jugendliche sind von Zahnschmelzabbau betroffen. Vor allem der häufige Verzehr von säurehaltigen Limonaden ist dafür verantwortlich. Lesen Sie hier mehr.

  • Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

  • Zahnbelag lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Zahnstein dagegen kann nur der Zahnarzt beseitigen.

  • Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

  • Falsches Zähneputzen kann gelbe Zähne begünstigen. Hier gibt es noch weitere Ursachen.

  • Fruchtsäfte und Smoothies können Karies begünstigen – sie enthalten jede Menge Zucker. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Karies.

  • Jeder vierte Patient auf dem Zahnarztstuhl leidet an empfindlichen Zähnen. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Hat sich das Zahnfleisch bereits zurückgebildet, kann es nicht mehr neu gebildet werden. Mehr dazu.

  • Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

  • Auch nach einer Bleaching-Behandlung dunkeln die Zähne wieder nach. Das Ergebnis hält ca. 2-3 Jahre. Lesen Sie hier mehr

  • Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung handelt es sich bei einer Parodontitis um einen nicht umkehrbaren Prozess. Erfahren Sie hier mehr.

  • Plaque kann die Entstehung von Zahnfleischproblemen und damit von freiliegenden Zahnhälsen begünstigen. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Empfindliche Zähne sind häufig Folge freiliegender Zahnhälse. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Mundgeruch wird in rund 90 Prozent der Fälle durch Probleme im Bereich der Mundhöhle verursacht – vor allem bakterieller Zungenbelag spielt eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Zahnbelag kann nur mechanisch, das heißt mit Zahnbürste und Zahnseide, entfernt werden. Eine Mundspülung alleine reicht also nicht aus. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

  • Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

  • Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

  • Karies bei Kindern und Jugendlichen tritt in ca. 80 Prozent der Fälle im Bereich der Vertiefungen (Fissuren) der Backenzähne auf. Diese sollten daher ab dem Zahnwechsel besonders gründlich geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Weiße Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

  • Bei Erwachsenen ab 40 Jahren ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung.

  • Zahnfleischrückgang ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Da die Zähne oft empfindlich auf Kaltes oder Heißes reagieren, kann Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden. Mehr dazu.

  • Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

  • Zu starkes Schrubben beim Zähneputzen kann den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen kann das Zahnfleisch schädigen. Freiliegende Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne können die Folge sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

  • Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

  • Eine Baby-Zahncreme enthält in der Regel 500 ppm Fluorid. Mehr erfahren.

  • Wird Karies frühzeitig erkannt, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Erfahren Sie hier mehr.

  • Von freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln wird abgeraten – unregelmäßige Ergebnisse und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sind möglich. Mehr erfahren.

  • Freiverkäufliche Zahnbleichmittel dürfen heute höchstens einen Wasserstoffperoxid-Gehalt von 0,1% haben. Lesen Sie hier mehr.

  • Jeder vierte Deutsche leidet unter anhaltendem Mundgeruch (Halitosis).

  • Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

  • Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Kein Wunder, dass der Zahnarzt einen Diamantbohrer benutzt, um ihn zu bearbeiten. Mehr erfahren.

  • Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

  • Zahnbelag (Plaque) entsteht ständig neu – auch schon kurz nach dem Zähneputzen.

  • Hausmittel gegen gelbe Zähne sind im besten Fall unwirksam. Denn Zitronensaft, Salz & Co. können auch Schaden anrichten.

  • Softdrinks und Energy-Drinks können Zahnschmelzabbau begünstigen. Mehr erfahren.

  • Unsere Zahnfarbe ist genetisch festgelegt. Im Laufe des Lebens dunkeln die Zähne nach. Mehr erfahren.

  • Falsches Zähneputzen und Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht. Mehr über die Ursachen.

  • Plaque enthält ein Sammelsurium unterschiedlicher Bakterienarten. Manche davon sind harmlos, andere hingegen produzieren Säuren oder Giftstoffe. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Ab ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durch und die vorderen Schneidezähne beginnen zu wackeln. Mehr erfahren.

  • Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Wenn die Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

  • Zahnpasta mit Fluorid kann den Zahnschmelz stärken. Mehr dazu.

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr. Lesen Sie mehr zum Thema.

  • Zahnstein kann weiß-gelblich, braun oder sogar schwarz sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Freiliegende Zahnhälse sind häufig Folge einer Parodontitis. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

  • Mundgeruch geht weitaus seltener vom Magen aus, als weithin angenommen. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Auch „Zero-Getränke“ enthalten häufig Säure – und können somit den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.