Weiße Zähne

Hausmittel für weiße Zähne

Auf natürliche Weise zum Hollywood-Lächeln? Hausmittel sollen das möglich machen. Doch Vorsicht – Experten raten von der Anwendung von entsprechenden „Geheimrezepten“ ab. Lesen Sie hier, warum.

Natürlich weiße Zähne bekommen

Hausmittel für weiße Zähne gibt es viele. Neben dem Zähneputzen mit Backpulver soll es zum Beispiel hilfreich sein, täglich zwanzig Minuten lang einen Teelöffel Kokosöl durch die Zähne zu ziehen. Auch die Innenseite der Bananenschale, die über die Zähne gerieben wird, soll wahre Wunder wirken.

Die aufhellende Wirkung ist allerdings mehr als fraglich bzw. tritt manchmal (z. B. bei Backpulver) nur vorübergehend ein. In manchen Fällen besteht sogar das Risiko, die Zähne mit derartigen Mitteln zu schädigen. Experten raten daher von der Anwendung von Hausmitteln für weiße Zähne ab.

  • Weiße Zähne: Backpulver

    Backpulver hilft gegen Zahnverfärbungen.

    Wahr
    Falsch
    Die aufhellende Wirkung von Backpulver ist nur vorübergehend. Längerfristig sind aber stärkere Verfärbungen sowie eine Schädigung des Zahnschmelzes möglich.
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  • Weiße Zähne: Von Natur aus strahlend weiß

    Von Natur aus hat jeder strahlend weiße Zähne.

    Wahr
    Falsch
    Die natürliche Helligkeit der Zahnfarbe kann variieren und reicht von gelblich-weißlich bis hin zu gräulich.
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  • Weiße Zähne: Professionelle Zahnreinigung

    Eine Professionelle Zahnreinigung kann Zähne weißer erscheinen lassen.

    Wahr
    Falsch
    Durch die gründliche Entfernung von Belägen kommt das natürliche Weiß der Zähne wieder zum Vorschein.
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  • Weiße Zähne: Bleaching

    Beim Bleaching werden die Zähne „gebleicht“.

    Wahr
    Falsch
    Mithilfe von chemischen Bleichmitteln (z. B. Wasserstoffperoxid) wird der Zahn aufgehellt.
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  • Weiße Zähne: Bleaching Haltbarkeit

    Das Ergebnis des Bleachings hält mindestens 5 Jahre.

    Wahr
    Falsch
    In der Regel hält das Ergebnis etwa 2-3 Jahre. Danach kann falls gewünscht erneut gebleicht werden.
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  • Weiße Zähne: Bleaching und schmerzempfindliche Zähne

    Bleaching kann schmerzempfindliche Zähne zur Folge haben.

    Wahr
    Falsch
    Die erhöhte Sensibilität tritt allerdings meist nur vorübergehend auf.
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Beispiel: Backpulver für weiße Zähne

Besonders beliebt ist das Hausmittel „Backpulver für weiße Zähne“.

So soll es funktionieren:

  • Die Zahnbürste anfeuchten und in Backpulver eintauchen
  • Zähne anschließend ca. 2 Minuten putzen
  • Danach den Mund mit Wasser ausspülen und ggf. Mundspülung gegen den unangenehmen Geschmack im Mund verwenden
  • Wöchentlich wiederholen

Zwar können die Zähne unmittelbar nach der Anwendung vorübergehend wirklich weißer wirken, doch vor allem bei längerfristiger Anwendung sind stärkere Verfärbungen und weitere Schädigungen möglich.

Insofern warnen Experten:

  • Backpulver schädigt den Zahnschmelz durch Natriumhydrogencarbonat
  • Zähne reagieren zunehmend schmerzempfindlich
  • Zähne neigen infolge von Zahnschmelzabbau zu Verfärbungen (das gelbliche Dentin schimmert durch)

Alternativen für weiße Zähne

Wer aktiv etwas für hellere Zähne tun möchte, kann auf eine Vielzahl an effektiven Möglichkeiten wie zum Beispiel Whitening-Zahnpasta, professionelle Zahnreinigung oder Bleaching zurückgreifen.

Einen Überblick über die Methoden zur Zahnaufhellung finden Sie hier.

Tipps für weiße Zähne

  • Kaffee, Tee & Co. reduzieren

    Kaffee, Tee & Co. reduzieren

    Für unschöne Zahnverfärbungen sind unter anderem eine Vielzahl an Nahrungs- und Genussmitteln verantwortlich. Wer gegensteuern möchte, sollte daher die typischen „Übeltäter“ wie Kaffee, Rotwein oder Tee reduzieren. Auch der Verzicht auf Nikotin kann mit weißeren Zähnen belohnt werden.

    Gut zu wissen: Bestimmte Medikamente können die Einlagerung von Farbpartikeln in den Zahnschmelz begünstigen und so ebenfalls Zahnverfärbungen zur Folge haben. Achten Sie auf die Packungsbeilage und fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Gründlich und regelmäßig Zähneputzen

    Gründlich und regelmäßig Zähneputzen

    Natürlich weiße Zähne? Wer auf eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege achtet, schafft die beste Basis. Putzen Sie also zweimal täglich Ihre Zähne und achten Sie dabei auch auf die Reinigung der Zahnzwischenräume (z. B. mit speziellen Interdentalbürstchen und Zahnseide). Tauschen Sie Ihre Zahnbürste mindestens alle drei Monate aus, um das Reinigungsergebnis durch abgenutzte Borsten nicht zu schmälern.

    Erfahren Sie hier mehr zum Thema Richtig Zähneputzen.

    Extra-Tipp: Spezielle Whitening-Zahncremes wurden eigens entwickelt, um Zahnverfärbungen zu beseitigen und so das natürliche Zahnweiß wieder zum Vorschein zu bringen.

  • Odol-med3<sup>®</sup> White & Shine: Für sichtbar weißere Zähne

    Odol-med3® White & Shine: Für sichtbar weißere Zähne*

    Die Formel mit Micro Gloss Pearl Technologie reinigt, glättet und poliert sanft die Zahnoberfläche für einen klinisch nachgewiesenen Gloss-Effekt sowie sichtbar weißere Zähne.*

    Die Zahnweiß-Schutz-Formel hilft klinisch nachgewiesen, die Zähne länger glänzend weiß zu erhalten.*

    * Bei regelmäßigem Zähneputzen verglichen mit Odol-med3® Original Zahnpasta. Sichtbar weißere Zähne gemäß zahnärztlicher Beurteilung.

  • Professionelle Zahnreinigung

    Professionelle Zahnreinigung

    Lassen Sie regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt durchführen! Denn das verringert nicht nur das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung, sondern sorgt auch für weißere Zähne. Während der Behandlung werden mit speziellen Instrumenten Beläge und Zahnstein entfernt – das natürliche Zahnweiß kommt so wieder zum Vorschein.

  • Vorsicht bei freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln

    Vorsicht bei freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln

    Zähne bleichen zu Hause? Das klingt bequem, doch freiverkäufliche Zahnbleichmittel wie Bleaching Stripes oder Bleaching Stifte werden von Experten äußerst kritisch beurteilt. So können unsachgemäß verwendete Bleichmittel unter anderem Zahnfleischreizungen hervorrufen. Dementsprechend wurde die höchste Konzentration an Bleichmittel gesetzlich festgelegt (0,1% Wasserstoffperoxid) – die Bleichwirkung ist dementsprechend gering einzuschätzen.

    Wichtig: Vor höher konzentrierten Bleichmitteln (z. B. über Versandhandel im Internet) wird dringend abgeraten.

  • Backpulver für weißere Zähne? Besser nicht!

    Backpulver für weißere Zähne? Besser nicht!

    Hausmittel für hellere Zähne sind hoch im Kurs. Vor allem Backpulver wird als Geheimtipp für weißere Zähne gehandelt. Doch auch Tipps wie Bananenschalen, Kokosöl oder Zitronensaft kursieren im Internet. Experten raten zur Vorsicht. Auch wenn zum Beispiel Backpulver die Zähne kurzfristig tatsächlich weißer machen kann, ist eher mit einer Schädigung des Zahnschmelzes und damit auch mit einer verstärkten Tendenz für Zahnverfärbungen zu rechnen.

    Erfahren Sie hier mehr über Hausmittel für weiße Zähne

  • Bleaching

    Bleaching

    Wer seine Zähne um einige Nuancen aufhellen möchte, kann beim Zahnarzt eine professionelle Bleaching-Behandlung in Anspruch nehmen. Dabei wird eine chemische Bleichsubstanz auf die Zähne aufgetragen. Der Aufhellungseffekt hält dabei in der Regel bis zu drei Jahre an.

    Wichtig: Vorab sollte der Zahnarzt den Zustand der Zähne und des Zahnfleischs untersuchen. Auch eine professionelle Zahnreinigung wird vor dem Bleaching empfohlen.

    Lassen Sie sich dazu von Ihrem Zahnarzt beraten.

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Bleaching.