Karies vorbeugen

Karies vorbeugen

Es gibt effektive Möglichkeiten, der Entstehung von Zahnkaries entgegenzuwirken. Neben einer gewissenhaften Mundhygiene werden vor allem eine zahngesunde Ernährung und Fluoride zur Kariesprophylaxe empfohlen.

Kariesprophylaxe: Die wichtigsten Bausteine

Eine wirksame Kariesprophylaxe basiert auf den folgenden vier Bausteinen:

  1. Zahngesunde Ernährung

  2. Gute Mundhygiene

  3. Fluoride

  4. Kontrolle beim Zahnarzt

1. Zahngesunde Ernährung

Wer Löcher in den Zähnen vermeiden möchte, sollte seine Ernährungsgewohnheiten in Sachen Zahngesundheit unter die Lupe nehmen.

Doch wie genau sieht eine zahngesunde Ernährung aus? Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Reduzieren Sie zucker- und säurehaltige Lebensmittel und Getränke.
  • Vermeiden Sie es, Süßigkeiten immer wieder über den Tag verteilt zu verzehren, da die kariogenen Bakterien im Mund so immer wieder „Futter-Nachschub“ erhalten. Besser: Einmal pro Tag bewusst etwas Süßes naschen und 30 Minuten danach Zähneputzen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie grundsätzlich viel trinken (am besten Mineralwasser). Das hilft dabei, Nahrungsreste und zahnschädigende Säuren wegzuspülen.
  • Setzen Sie auf bissharte Kost, da auf diese Weise nicht nur der Kauapparat trainiert, sondern auch der Speichelfluss angeregt wird. Das wiederum unterstützt die Selbstreinigung der Zähne. Geeignet sind zum Beispiel Vollkornbrot oder Rohkost.

2. Gute Mundhygiene

Eine gründliche, gewissenhafte Mundhygiene ist neben der richtigen Ernährung das A&O, um Karies erst gar keine Chance zu geben.

Darauf kommt es an:

  • Putzen Sie zweimal täglich die Zähne
  • Reinigen Sie auch die Zahnzwischenräume – zum Beispiel mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen
  • Wechseln Sie die Zahnbürste regelmäßig (mindestens alle drei Monate) aus
  • Verwenden Sie eine geeignete Zahnpasta mit Fluorid zum Schutz vor Karies
  • Karies: Weiße Flecken auf den Zähnen

    Weiße Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein.

    Wahr
    Falsch
    Weiße Flecken (White Spots“) weisen auf eine beginnende Demineralisierung hin.
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  • Karies: Muss gebohrt werden?

    Bei Karies muss immer gebohrt werden.

    Wahr
    Falsch
    Im Frühstadium können Fluoridierungsmaßnahmen und eine optimierte Mundhygiene ausreichen.
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  • Karies: Zahnpasta mit Fluorid hilft?

    Fluoridhaltige Zahnpasta kann vor Karies schützen.

    Wahr
    Falsch
    Fluorid macht die Zähne resistenter gegen den Angriff von Säuren.
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  • Karies: Helfen Hausmittel?

    Karies natürlich heilen – das funktioniert.

    Wahr
    Falsch
    Hausmittel sind bei Karies nicht geeignet. Eine zahnärztliche Behandlung ist notwendig.
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  • Karies: Kann Kaugummie kauen vor Karies schützen?

    Kaugummi kauen kann vor Karies schützen.

    Wahr
    Falsch
    Kaugummis mit Xylit können zusätzlich zu einer optimalen Mundhygiene zum Einsatz kommen.
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3. Fluorid gegen Karies

Fluoride spielen bei der Kariesprophylaxe ebenfalls eine zentrale Rolle. Denn sie fördern die Mineralisierung der Zähne und machen den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegenüber Säuren. Daher empfehlen Zahnärzte zum Schutz vor Karies die tägliche Anwendung einer Zahnpasta mit Fluorid.

Darüber hinaus stehen bei erhöhtem Kariesrisiko fluoridhaltige Mundspülungen oder auch fluoridhaltige Gele zur Verfügung. Auch beim Zahnarzt wird im Rahmen der professionellen Zahnreinigung in der Regel ein Fluoridlack angewendet.

Gut zu wissen:

Fluoridtabletten werden bei Kindern häufig ab dem ersten Zahndurchbruch zur Kariesprophylaxe eingesetzt.

4. Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt

Nicht zuletzt ist die regelmäßige zahnärztliche Kontrolle im Rahmen der Vorbeugung von Karies von besonderer Bedeutung. Auf diese Weise kann Karies bereits im Anfangsstadium („Initialkaries“) erkannt und frühzeitig behandelt werden– ohne, dass unbedingt gebohrt werden muss.

Daher gilt:

  • Lassen Sie 1-2-mal jährlich eine zahnärztliche Kontrolle durchführen
  • Eine professionelle Zahnreinigung wird 1-2-mal jährlich empfohlen
Hätten Sie's gewusst?
  • Weiße Flecken auf den Zähnen können ein erstes Anzeichen für Karies sein. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei Karies.

  • Mundgeruch geht weitaus seltener vom Magen aus, als weithin angenommen. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Schmerzempfindliche Zähne können ein Anzeichen für Zahnschmelzabbau sein. Mehr erfahren.

  • Zahnbelag (Plaque) entsteht ständig neu – auch schon kurz nach dem Zähneputzen.

  • Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel USA, Kanada, Irland und Australien mit Fluorid versetzt.

  • Unsere Zahnfarbe ist genetisch festgelegt. Im Laufe des Lebens dunkeln die Zähne nach. Mehr erfahren.

  • Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Kein Wunder, dass der Zahnarzt einen Diamantbohrer benutzt, um ihn zu bearbeiten. Mehr erfahren.

  • Die meisten Zahnverfärbungen lassen sich durch eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege reduzieren. Erfahren Sie hier mehr Tipps gegen gelbe Zähne.

  • Mehr als 80 Prozent der Deutschen weisen Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Mundgeruch wird in rund 90 Prozent der Fälle durch Probleme im Bereich der Mundhöhle verursacht – vor allem bakterieller Zungenbelag spielt eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Ursachen von Mundgeruch.

  • Softdrinks und Energy-Drinks können Zahnschmelzabbau begünstigen. Mehr erfahren.

  • Bei zurückgehendem Zahnfleisch sollten Sie Ihre Zahnputzgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Erfahren Sie hier mehr.

  • Empfindliche Zähne sind häufig Folge freiliegender Zahnhälse. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Ab ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren brechen bei den meisten Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durch und die vorderen Schneidezähne beginnen zu wackeln. Mehr erfahren.

  • Fruchtsäfte und Smoothies können Karies begünstigen – sie enthalten jede Menge Zucker. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Karies.

  • Falsches Zähneputzen und Zahnfleischentzündungen können dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht. Mehr über die Ursachen.

  • Etwa 60-80 Prozent aller Bakterien im Mundraum sind im Zungenbelag zu finden.

  • Zahnfleischrückgang ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Da die Zähne oft empfindlich auf Kaltes oder Heißes reagieren, kann Essen und Trinken zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden. Mehr dazu.

  • Eine Bleaching-Behandlung sollte immer vom Zahnarzt überwacht werden. Mehr erfahren.

  • Je besser Plaque entfernt wird, desto eher können Sie sich vor Zahnstein und möglichen Folgen schützen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Die Zahnzwischenräume machen ganze 30 Prozent der gesamten Zahnoberfläche aus. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, Zahnbeläge auch an diesen versteckten Stellen gezielt zu entfernen.

  • Milchzähne haben einen sehr weichen und dünnen Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig für Karies. Schon das erste Zähnchen sollte also geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Karies bei Kindern und Jugendlichen tritt in ca. 80 Prozent der Fälle im Bereich der Vertiefungen (Fissuren) der Backenzähne auf. Diese sollten daher ab dem Zahnwechsel besonders gründlich geputzt werden. Mehr erfahren.

  • Durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes lässt sich eine Kariesreduktion von 20 bis 30 Prozent erreichen.

  • Fluorid schützt die Zähne und spielt bei der Kariesprophylaxe eine ganz zentrale Rolle. Lesen Sie hier mehr, wie Sie Karies vorbeugen können.

  • Plaque enthält ein Sammelsurium unterschiedlicher Bakterienarten. Manche davon sind harmlos, andere hingegen produzieren Säuren oder Giftstoffe. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Freiliegende Zahnhälse sind häufig Folge einer Parodontitis. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Zahnstein erhöht das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung – die Zahnsteinentfernung ist daher wichtig. Erfahren Sie hier mehr.

  • Beim Zahnbleaching kommt wie beim Blondieren der Haare der Wirkstoff Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Lesen Sie hier mehr.

  • Erste Hinweise auf die Schutzwirkung von Fluorid gegen Karies ergaben sich aus Untersuchungen in den USA. Da stellte man fest: Jugendliche aus Regionen mit fluoridreichem Trinkwasser hatten nur halb so viele kariöse Zähne wie Gleichaltrige aus Regionen mit fluoridarmen Trinkwasser.

  • Jeder vierte Patient auf dem Zahnarztstuhl leidet an empfindlichen Zähnen. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Zahnärzte empfehlen, die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Interdentalbürsten und/oder Zahnseide zu reinigen.

  • Eine Fissurenversiegelung beim Zahnarzt kann in manchen Fällen hilfreich sein, um Kinderzähne vor Karies zu schützen. Mehr erfahren.

  • Hat sich das Zahnfleisch bereits zurückgebildet, kann es nicht mehr neu gebildet werden. Mehr dazu.

  • Auch nach einer Bleaching-Behandlung dunkeln die Zähne wieder nach. Das Ergebnis hält ca. 2-3 Jahre. Lesen Sie hier mehr

  • Zahnstein kann weiß-gelblich, braun oder sogar schwarz sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Hausmittel gegen gelbe Zähne sind im besten Fall unwirksam. Denn Zitronensaft, Salz & Co. können auch Schaden anrichten.

  • Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung handelt es sich bei einer Parodontitis um einen nicht umkehrbaren Prozess. Erfahren Sie hier mehr.

  • Wenn Plaque nicht oder nicht ausreichend entfernt wird, kann Zahnstein entstehen. Lesen Sie hier mehr.

  • Zu starkes Schrubben beim Zähneputzen kann den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Immer mehr Jugendliche sind von Zahnschmelzabbau betroffen. Vor allem der häufige Verzehr von säurehaltigen Limonaden ist dafür verantwortlich. Lesen Sie hier mehr.

  • Von freiverkäuflichen Zahnbleichmitteln wird abgeraten – unregelmäßige Ergebnisse und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sind möglich. Mehr erfahren.

  • Falsches Zähneputzen kann gelbe Zähne begünstigen. Hier gibt es noch weitere Ursachen.

  • Die Zahnzwischenräume vor oder nach dem Zähneputzen reinigen? Das ist laut Experten eher eine zweitrangig. Wichtig ist, dass es täglich geschieht.

  • Auch „Zero-Getränke“ enthalten häufig Säure – und können somit den Zahnschmelz schädigen. Lesen Sie hier mehr.

  • Eine Baby-Zahncreme enthält in der Regel 500 ppm Fluorid. Mehr erfahren.

  • Freiverkäufliche Zahnbleichmittel dürfen heute höchstens einen Wasserstoffperoxid-Gehalt von 0,1% haben. Lesen Sie hier mehr.

  • Zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen kann das Zahnfleisch schädigen. Freiliegende Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne können die Folge sein. Lesen Sie hier mehr dazu.

  • Bei Erwachsenen ab 40 Jahren ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung.

  • Wird Karies frühzeitig erkannt, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Erfahren Sie hier mehr.

  • Zahnbelag lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Zahnstein dagegen kann nur der Zahnarzt beseitigen.

  • „Halitophobiker“ sind überzeugt davon, Mundgeruch zu haben und andere zu belästigen – obwohl das nicht der Fall ist.

  • Die Zungenreinigung wird als Teil des täglichen Mundhygieneprogramms empfohlen.

  • Mit der richtigen Zahnpasta können Sie Ihre Zähne vor säurebedingtem Zahnschmelzabbau schützen. Mehr erfahren.

  • Jeder vierte Deutsche leidet unter anhaltendem Mundgeruch (Halitosis).

  • Backpulver für weiße Zähne? Experten raten aufgrund der möglichen Zahnschmelzschädigung von diesem Hausmittel ab. Mehr erfahren.

  • Wenn die Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes reagieren, können spezielle Zahnpasten die Schmerzempfindlichkeit reduzieren. Lesen Sie hier mehr.

  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr. Lesen Sie mehr zum Thema.

  • Zahnbelag kann nur mechanisch, das heißt mit Zahnbürste und Zahnseide, entfernt werden. Eine Mundspülung alleine reicht also nicht aus. Erfahren Sie hier mehr dazu.

  • Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ist das Kariesrisiko besonders hoch Mehr erfahren.

  • Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

  • Zahnpasta mit Fluorid kann den Zahnschmelz stärken. Mehr dazu.

  • Stress kann Mundgeruch begünstigen – denn bei Stress reduziert sich der Speichelfluss im Mund. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Auslöser für Mundgeruch.

  • Die Anwendung von Zahnpasta mit Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe.

  • Plaque kann die Entstehung von Zahnfleischproblemen und damit von freiliegenden Zahnhälsen begünstigen. Lesen Sie hier mehr über die Zusammenhänge.

  • Wackelzähne lassen sich leichter putzen, wenn man einen Finger dahinter legt. Mehr erfahren.

Tipps gegen Karies

  • Mundhygiene optimieren

    Mundhygiene optimieren

    Eine gewissenhafte Mundhygiene ist das A&O, um Plaque zu reduzieren und sich damit vor Karies zu schützen. Daher gilt:

    • Putzen Sie zweimal täglich die Zähne
    • Reinigen Sie auch die Zahnzwischenräume – zum Beispiel mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen
    • Achten Sie auch auf schwer erreichbare Stellen – spezielle Zahnbürsten können hier hilfreich sein
    • Wechseln Sie die Zahnbürste regelmäßig (mindestens alle drei Monate) aus
    • Verwenden Sie eine geeignete Zahnpasta zum Schutz vor Karies
  • Zahnpasta

    Fluorid zur Kariesprophylaxe

    Die Anwendung von Fluoriden spielt bei der Vorbeugung von Karies eine entscheidende Rolle. Neben fluoridhaltigem Speisesalz ist es vor allem die tägliche Anwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta, die hier empfohlen wird.

    Der Grund: Fluorid ist für die Mineralisation und Stabilität der Zähne besonders wichtig. Darüber hinaus erhöht Fluorid die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes gegenüber Säuren – es entsteht sozusagen ein „Schutzschild“ gegenüber Säuren.

  • Odol-med3® Original

    Odol-med3® Original bietet Zuckersäuren-Schutz*

    Die 24 h Zuckersäuren-Schutz-Formel bildet aktiv einen Schutzschild gegen Zuckersäuren-Attacken* – und damit gegen die Hauptursache von Karies. Darüber hinaus schützt die Zahnpasta vor Zahnfleischproblemen und Zahnsteinbildung.**

    Damit bietet Odol-med3® Original die bewährte 3fach-Prophylaxe. Gut zu wissen:
    Odol-med3® Original hat einen frischen Geschmack.

    * Durch Fluorid bei 2x täglichem Zähneputzen.

    ** Bei regelmäßigem Zähneputzen

  • Zucker reduzieren

    Zucker reduzieren

    Bestimmte Bakterien in der Mundhöhle „ernähren“ sich von Zucker, wobei Säuren als Abbauprodukt gebildet werden. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an – Löcher in den Zähnen können die Folge sein. Speziell Süßigkeiten und zuckerreiche Softdrinks sollte man deshalb vermeiden oder zumindest stark reduzieren. Auch Fruchtsäfte enthalten viel Zucker und können die Kariesentstehung begünstigen. Zudem fördern die darin enthaltenen Säuren das Aufweichen des Zahnschmelzes.

    Wenn Sie auf Süßigkeiten nicht vollständig verzichten möchten, ist es sinnvoller, einmal am Tag bewusst etwas zu naschen, als über den Tag verteilt immer wieder zuckerreiche Speisen oder Getränke zu sich zu nehmen. So vermeiden Sie eine kontinuierliche Nahrungszufuhr für die kariogenen Bakterien. Wichtig: Eine halbe Stunde nach der „Nascherei“ sollten die Zähne geputzt werden.

  • Kaugummi

    Kaugummi gegen Karies kauen

    Ein zuckerfreier Kaugummi kann keine Zahnbürste ersetzen. Dennoch ist er eine nützliche Ergänzung zur täglichen Zahnpflege. Empfohlen wird in diesem Zusammenhang ein Kaugummi mit Xylit. Dieser Zuckeraustauschstoff soll das Wachstum von Bakterien hemmen und die Kariesprophylaxe unterstützen können. Durch das Kauen wird zudem die Produktion des Speichels gefördert – Essensreste werden sozusagen „weggespült“ und Säuren neutralisiert.

  • Joggerin

    Immunsystem stärken

    Ein starkes Immunsystem ist eine wichtige Voraussetzung für eine effektive Abwehr von schädlichen Mikroorganismen. Auch bei Karies sind Bakterien am Werk, die (zusammen mit vielen weiteren Faktoren) dazu führen, dass Löcher in den Zähnen entstehen. Deshalb ist eine wirksame Unterstützung des Immunsystems grundsätzlich empfehlenswert. Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch:

    • Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung
    • Regelmäßige Bewegung
    • Entspannungsübungen
    • Ausreichend Schlaf
  • Karies: Zahnärztliche Behandlung

    Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt

    Karies ist im Anfangsstadium schmerzfrei und wird daher häufig erst erkannt, wenn bereits ein Loch im Zahn besteht. Umso wichtiger ist es, regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt durchführen zu lassen. Falls dann tatsächlich eine sogenannte „Initialkaries“ entdeckt werden sollte, können noch Fluoridierungsmaßnahmen und eine Optimierung der Mundhygiene helfen, den krankhaften Prozess zu stoppen.

    Extra-Tipp: Lassen Sie zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen.